Reformpläne: CDU-Arbeitnehmerflügel zweifelt an Krankschreibungen ab erstem Tag

Datum07.07.2026 09:36

Quellewww.zeit.de

TLDRDer Arbeitnehmerflügel der CDU (CDA) kritisiert die Pläne, eine Krankschreibung ab dem ersten Krankheitstag zu verlangen. CDA-Chef Dennis Radtke warnt vor Misstrauen gegenüber Arbeitnehmern und befürchtet, dass dies zu längeren Ausfallzeiten führen könnte, da Betroffene sich erst ab dem dritten Tag krankschreiben lassen. Er plädiert dafür, die Pläne zu überdenken, und betont, dass das Hauptproblem bei Langzeiterkrankungen und nicht bei kurzfristigen Fehlzeiten liegt.

InhaltCDA-Chef Dennis Radtke warnt vor zu viel Misstrauen gegenüber kranken Arbeitnehmern. Die Attestpflicht ab dem ersten Tag könne zu längeren Ausfallzeiten führen. Der Arbeitnehmerflügel der CDU äußert Kritik an den Plänen von Schwarz-Rot, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zur Vorlage eines Attests bereits ab dem ersten Tag der Krankschreibung zu verpflichten. Der Vorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), Dennis Radtke, warnte vor zu viel Misstrauen gegenüber Kranken: "Es darf nicht der Eindruck entstehen, die Menschen seien zu faul", sagte er im ZDF-Morgenmagazin. "Menschen, die keine Lust haben, die blau machen, hat es immer gegeben", sagte Radtke. "Wir haben vor allem ein Problem mit den Langzeitkranken." Er habe angeregt, die Pläne zu überdenken. So nehme er Sorgen wahr, dass Menschen, die sich derzeit für einen Tag krankmeldeten, künftig gleich drei oder fünf Tage ausfallen könnten. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.