Datum06.07.2026 19:19
Quellewww.spiegel.de
TLDREin Audi kollidierte auf der A111 in Berlin mehrfach mit einer Tunnelwand. Drei junge Männer wurden in der Nähe des Fahrzeugs aufgegriffen, gaben aber an, der Fahrer sei geflüchtet. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass einer der Insassen, ein 42-Jähriger, wegen eines anderen Vorfalls in Haft muss. Die Polizei ermittelt noch zum Fahrer und zur genauen Insassenzahl.
InhaltIn einem Berliner Autobahntunnel kracht ein Audi mehrfach gegen die Wand, die Polizei greift die drei mutmaßlichen Insassen auf. Einer der Männer muss in Haft, wegen eines anderen Vorfalls. Bei einer Überprüfung nach einem Verkehrsunfall in Berlin hat die Polizei einen 42-Jährigen verhaftet. Wie die Polizei mitteilt, soll eine bislang unbekannte Person am Sonntagmorgen gegen 04.30 Uhr mit einem Audi mehrfach mit einer Tunnelwand kollidiert sein. Zeugenaussagen zufolge soll das Fahrzeug zuvor mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf der A111 unterwegs gewesen und durch mehrere gefährliche Fahrmanöver aufgefallen sein. Im Tunnel Forstamt prallte der Wagen dann gegen die Tunnelwand und blieb stehen. Alarmierte Einsatzkräfte griffen drei mutmaßliche Insassen in der Nähe des Wagens auf. Die Männer im Alter von 17, 18 und 42 Jahren gaben an, dass der Fahrer des Wagens geflüchtet sei. Der Wagen sei durchsucht und beschlagnahmt worden. Im Fahrzeug fanden die Polizisten unter anderem den Fahrzeugschlüssel, einen Waffenholster und Tierabwehrspray. Die Polizei ermittelt, wer den Wagen gefahren hat und wie viele Insassen im Wagen saßen. Für die Unfallaufnahme und Spurensicherung war die A111 in Fahrtrichtung Norden zwischen 4.45 Uhr und 7 Uhr voll gesperrt.