Datum06.07.2026 19:11
Quellewww.zeit.de
TLDRKuba erlebt einen erneuten landesweiten Stromausfall inmitten einer schweren Wirtschafts- und Energiekrise. Täglich kommt es zu stundenlangen Stromausfällen, die offiziell auf eine Untersuchung zur Ursache zurückgeführt werden. Die Regierung macht US-Sanktionen, insbesondere ein Ölembargo, für die Krise mitverantwortlich. Gleichzeitig leidet das kubanische Stromnetz unter jahrzehntelanger mangelnder Investition und veralteter Infrastruktur, was wiederkehrende Kraftwerksausfälle und Notfallreparaturen zur Folge hat.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Energiekrise“. Lesen Sie jetzt „Erneuter Strom-Blackout legt ganz Kuba lahm“. Auf der Karibikinsel Kuba ist das Stromnetz erneut landesweit zusammengebrochen. Die Ursachen des vollständigen Ausfalls werden untersucht, wie die staatliche Stromgesellschaft UNE auf X mitteilte. Das sozialistische Land steckt in einer schweren Wirtschafts- und Energiekrise. Täglich kommt es zu teils stundenlangen Stromausfällen. Die Regierung in Havanna macht die Sanktionen der USA für die Krise verantwortlich. Zuletzt hatte US-Präsident Donald Trump ein Ölembargo gegen Kuba verhängt. Washington versucht mit verschiedenen Druckmaßnahmen, eine wirtschaftliche und politische Öffnung des Karibikstaats nach seinen Vorstellungen zu erzwingen. Allerdings steht das kubanische Stromnetz wegen jahrzehntelanger mangelnder Investitionen unter Druck. Große Teile der veralteten Infrastruktur sind in einem schlechten Zustand. Deshalb fallen immer wieder Kraftwerke aus und müssen notdürftig repariert werden. © dpa-infocom, dpa:260706-930-343547/1