Datum06.07.2026 18:07
Quellewww.zeit.de
TLDRInterpol hat mit der Operation "Global Chain" gegen internationale Menschenhandelsnetzwerke über tausend Festnahmen auf vier Kontinenten in 59 Ländern erreicht. Dabei wurden mehr als 2.000 Opfer identifiziert, die zur Prostitution gezwungen oder zur Ausbeutung in Berufe und kriminelle Aktivitäten gezwungen wurden. Die internationale Aktion wurde von Rumänien und Österreich geleitet und von Interpol, Europol und Frontex koordiniert.
InhaltInterpol ist mit einer internationalen Aktion gegen Menschenhandel vorgegangen. Es gab mehr als tausend Festnahmen auf vier Kontinenten. Die Polizei aus 59 Ländern hat bei einer Aktion gegen internationale Netzwerke von Menschenhändlern mehr als tausend Festnahmen durchgeführt. Diese erfolgten nach Angaben der internationalen Polizeiorganisation Interpol auf den vier Kontinenten Afrika, Amerika, Europa und Asien innerhalb von fünf Tagen. Insgesamt wurden laut Interpol mehr als 2.000 Opfer identifiziert, die zur Prostitution gezwungen oder auf andere Kontinente zum Arbeiten geschickt wurden. Dort mussten sie den Angaben nach betteln oder sich an kriminellen Handlungen beteiligen. Die Interpol-Aktion lief unter dem Namen Global Chain und wurde von den Behörden in Rumänien und Österreich ausgeführt. Die Koordination lag bei Interpol, der europäischen Polizeibehörde Europol und der EU-Grenzschutzagentur Frontex. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.