Datum06.07.2026 17:47
Quellewww.zeit.de
TLDRNato-Generalsekretär Mark Rutte fordert von den Mitgliedsstaaten konkrete Pläne zur Umsetzung des Ziels, bis 2035 fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung auszugeben. Der neue Ausgabenziel-Ansatz teilt sich in 3,5 Prozent für Kernverteidigung und 1,5 Prozent für breitere Verteidigungszwecke. Rutte lobte die bereits gezeigten Bemühungen und schätzt, dass die Rüstungsinvestitionen in den letzten zwei Jahren um insgesamt 258 Milliarden Dollar gestiegen sind. Der Nato-Gipfel findet diese Woche in Ankara statt.
InhaltBis 2035 sollen Nato-Mitglieder fünf Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung ausgeben. Generalsekretär Rutte fordert konkrete Pläne der Länder zur Umsetzung. Nato-Generalsekretär Mark Rutte hat vor dem Nato-Gipfel in der Türkei von den Mitgliedsstaaten konkrete und glaubwürdige Pläne für die Erreichung der selbstgesetzten Ausgabenziele eingefordert. Der Gipfel findet am Dienstag und Mittwoch in der türkischen Hauptstadt Ankara statt. Die Nato-Mitgliedsstaaten hatten sich Ende Juni 2025 bei einem Gipfel in Den Haag dazu bekannt, ihre nationalen Verteidigungsausgaben bis 2035 auf 5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen. Das Ausgabenziel teilt sich auf in Ausgaben in Höhe von 3,5 Prozent des BIP für Kernausgaben im Verteidigungsbereich sowie 1,5 Prozent für Ausgaben in einem breiteren Zusammenhang zur Verteidigung, etwa den Ausbau von Straßen und Brücken, um rasche Truppentransporte möglich zu machen. Mit Blick auf erhöhte Verteidigungsausgaben in europäischen Ländern und Kanada sagte Rutte, was er bisher an Belegen gesehen habe, sei beeindruckend. Die Nato gehe davon aus, dass ihre Rüstungsinvestitionen im vergangenen und diesem Jahr zusammen 258 Milliarden Dollar höher seien als in früheren Perioden. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.