Ungewöhnlicher Polizeieinsatz: Mit Polizei-Eskorte in den Kreißsaal

Datum06.07.2026 15:30

Quellewww.zeit.de

TLDREin Autofahrer wurde auf der A13 bei Lübben wegen zu schnellen Fahrens und mangelnden Sicherheitsabstands gestoppt. Seine hochschwangere Beifahrerin war in den Wehen. Nach Aufforderung durch den werdenden Vater eskortierte die Polizei den Wagen mit Blaulicht zur Klinik, um eine vorzeitige Geburt zu ermöglichen. Somit konnte Lübben als Geburtsort eingetragen werden.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Ungewöhnlicher Polizeieinsatz“. Lesen Sie jetzt „Mit Polizei-Eskorte in den Kreißsaal“. Es hat zunächst wie ein Fall von Raserei auf der Autobahn bei Lübben ausgesehen. Aber auf dem Beifahrersitz des Wagens lag eine hochschwangere Frau in den Wehen. Schließlich bekam der werdende Vater freie Fahrt - eskortiert von der Autobahnpolizei mit Blaulicht. "Offenbar war das Baby schneller als geplant", teilte die Polizei jetzt zu dem ungewöhnlichen Einsatz vom vergangenen Donnerstag mit.  Der Autofahrer war auf der A13 zu schnell unterwegs und hielt Sicherheitsabstände nicht ein. Deshalb stoppte die Polizei den Wagen. Der werdende Vater bat die Beamten aufgeregt um Hilfe. Diese kündigten den Eiltransport dann auch gleich in der Klinik an. "So konnte in der Geburtsurkunde schließlich doch die Stadt Lübben anstatt einer Straßenkilometrierung als Geburtsort vermerkt werden", hieß es in der Mitteilung der Polizei. © dpa-infocom, dpa:260706-930-342387/1