Datum06.07.2026 14:40
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Polizei geht davon aus, dass ein seit 2017 vermisster Mann aus Oldenburg Opfer eines Verbrechens wurde. Mit neuer Technik werden nun alte Spuren untersucht, insbesondere in einer Wohnung, wo die Spur des 29-Jährigen, der Verbindungen ins Rockermilieu hatte, abbricht. Ziel der Ermittlungen ist es, sein Schicksal zu klären und den Angehörigen Gewissheit zu verschaffen. Eine Leiche wurde bisher nicht gefunden.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Seit neun Jahren verschwunden“. Lesen Sie jetzt „Mann seit 2017 vermisst - Mit neuer Technik auf alten Spuren“. Neun Jahre nach dem Verschwinden eines Mannes in Oldenburg wertet die Polizei Spuren neu aus. Der damals 29-Jährige könnte Opfer eines Verbrechens geworden sein, teilten die Beamten mit. Sie vermuten, dass er tot ist. Die Spur des Mannes mit Bezug ins Rockermilieu verliert sich am 3. Juli 2017 in Oldenburg. Wenige Tage später meldeten Angehörige ihn als vermisst. Die Ermittler konnten bisher keine Leiche finden. Die Ermittlungen werden laut Polizei regelmäßig neu bewertet - etwa wenn es neue Erkenntnisse gibt oder sich die Kriminaltechnik weiterentwickelt hat. So untersuchten die Beamten nun erneut eine Wohnung über einer Lokalität, wo sich die Spur des Mannes verliert. Sie bekamen dabei Unterstützung von Spezialisten des niedersächsischen Landeskriminalamts. Was dabei rauskam, verrät die Polizei nicht. Nur so viel: "Ziel der umfangreichen Ermittlungen ist es unverändert, das Schicksal des Vermissten aufzuklären und den Angehörigen Gewissheit über seinen Verbleib zu verschaffen." © dpa-infocom, dpa:260706-930-341943/1