Datum06.07.2026 13:35
Quellewww.zeit.de
TLDRIm Osternienburger Land wird der Tod eines sechsjährigen Mädchens als Tötungsdelikt untersucht. Das Kind starb an einem schweren Schädel-Hirn-Trauma und weiteren Verletzungen, die auf stumpfe Gewalteinwirkung hindeuten. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den 27-jährigen Lebensgefährten der Mutter, der festgenommen wurde und in Untersuchungshaft sitzt. Weitere Auskünfte werden zum Schutz der Ermittlungen derzeit nicht erteilt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kriminalität“. Lesen Sie jetzt „Kind im Osternienburger Land getötet? Ermittlungen dauern an“. Nach dem Tod eines sechsjährigen Mädchens im Osternienburger Land ermitteln die Behörden weiterhin in dem Fall. "Im vorliegenden Verfahren dauern die Ermittlungen an. Auskünfte werden derzeit nicht erteilt, um den Ermittlungserfolg nicht zu gefährden", erklärte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau auf Anfrage. Kurz nach dem Tod des Kindes hatten sich die Hinweise auf ein Gewaltverbrechen verdichtet. Die Ermittler hatten dem 27 Jahre alten Lebensgefährten der Mutter des Mädchens vorgeworfen, schuld am Tod des Kindes zu sein. Die Sechsjährige war am 7. Juni mit lebensgefährlichen Kopfverletzungen in eine Klinik gebracht worden und zwei Tage später gestorben. Bereits kurz nach ihrer Einlieferung hatten Ärzte Verletzungen festgestellt, die nach ihrer Einschätzung nicht mit einem Unfall vereinbar waren. Daraufhin wurde die Polizei eingeschaltet. Eine Obduktion hatte ergeben, dass das Kind aus dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld an einem schweren Schädel-Hirn-Trauma gestorben war. Außerdem hatten die Rechtsmediziner weitere Verletzungen festgestellt, die auf stumpfe Gewalteinwirkung gegen den Körper hindeuteten. Deshalb wird ein Tötungsdelikt vermutet. Der Tatverdächtige war noch am Tag des Notfalls festgenommen worden. Ein Ermittlungsrichter erließ anschließend Haftbefehl. Der Beschuldigte, der nicht vorbestraft ist, sitzt seitdem in Untersuchungshaft. © dpa-infocom, dpa:260706-930-341461/1