Datum06.07.2026 13:38
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Bundesregierung hofft auf einen milliardenschweren U-Boot-Deal mit Kanada zum NATO-Gipfel. Ein Abschluss würde beide Länder langfristig binden und eine strategische Partnerschaft signalisieren. Kanada plant den Kauf von bis zu zwölf U-Booten, für die der deutsche Hersteller TKMS und die südkoreanische Werft Hanwha Ocean konkurrieren. Der potenzielle Auftragswert inklusive Wartung und Betrieb könnte sich auf rund 100 Milliarden Euro belaufen. Der NATO-Gipfel beginnt am Dienstag in Ankara.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Nato-Gipfel“. Lesen Sie jetzt „Bundesregierung hofft auf U-Boot-Deal zum Nato-Gipfel“. Die Bundesregierung hofft darauf, die Rüstungskooperation mit Kanada zum Nato-Gipfel mit dem Abschluss eines milliardenschweren U-Boot-Geschäfts deutlich vertiefen zu können. "Wenn es gelingt, dann wird das Kanada an uns für Jahrzehnte binden", hieß es einen Tag vor Beginn des Gipfels aus deutschen Regierungskreisen. "Das wäre ein sehr guter Startpunkt für eine strategische Zusammenarbeit." Und es wäre "ein sehr gutes Signal", wenn eine solche Entscheidung "im Kontext" des Nato-Gipfels kommuniziert würde. Das Spitzentreffen beginnt am Dienstag in der türkischen Hauptstadt Ankara. Kanada plant den Kauf von bis zu zwölf U-Booten. Der Kieler Marineschiffbauer TKMS konkurriert mit der südkoreanischen Werft Hanwha Ocean um den Milliardenauftrag. Zum genauen Volumen machen weder Kanada noch TKMS Angaben. Nach Berichten kanadischer Medien könnte es inklusive Wartung und Betrieb für die nächsten Jahrzehnte um rund 100 Milliarden Euro gehen. © dpa-infocom, dpa:260706-930-341470/1