Datum06.07.2026 09:08
Quellewww.zeit.de
TLDRPorsche plant den Abbau von bis zu 4.000 weiteren Stellen, primär im Management und in der Verwaltung, aufgrund einer Absatzkrise. Der Entwicklungsstandort Weissach könnte bis zu 30 Prozent seiner Kapazitäten verlieren. Ein Sprecher bestätigte ein laufendes Zukunftspaket zur Straffung des Unternehmens, das bis Ende Juli vorgestellt wird. Dies bildet eine Ergänzung zu bereits angekündigten Entlassungen und dem Auslaufen von befristeten Verträgen, die insgesamt über 2.400 Mitarbeiter betreffen und zur Schließung von drei Tochterfirmen führen.
InhaltWegen der Absatzkrise sollen beim Sportwagenhersteller 4.000 Beschäftigte entlassen werden. Betroffen sind vor allem Mitarbeiter im Management und in der Verwaltung. Dem angekündigten Stellenabbau beim Sportwagenhersteller Porsche könnten nach Informationen des Handelsblatts bis zu 4.000 weitere Jobs zum Opfer fallen. Besonders betroffen sind dem Bericht nach Mitarbeiter in den Bereichen Management und Verwaltung. Am Entwicklungsstandort Weissach sollen rund 30 Prozent der Kapazitäten auf dem Prüfstand stehen. Ein Porsche-Sprecher wollte die konkrete Zahl der Stellen nicht bestätigen, verwies aber auf ein umfassendes Zukunftspaket, das derzeit in Arbeit sei, um das Unternehmen zu verschlanken. Das "Paket" soll bis Ende Juli vorgestellt werden. Derzeit verhandeln Management und Arbeitnehmervertreter über ein anderes Sparpaket. Porsche-Chef Michael Leiters hatte bereits im März einen umfassenden weiteren Stellenabbau angekündigt. Bis 2029 sollen in der Region Stuttgart rund 1.900 sozialverträgliche Stellen wegfallen. Auch die Verträge von etwa 2.000 befristeten Angestellten sind ausgelaufen. Zudem hatte Porsche im Mai angekündigt, drei Tochterfirmen zu schließen. Diese Schließung würde 500 Beschäftigte betreffen. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.