Datum06.07.2026 02:41
Quellewww.zeit.de
TLDRNach Brasiliens frühem WM-Aus verkündete Superstar Neymar seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft. Der 34-Jährige bestritt 130 Länderspiele und ist Rekordtorschütze. Nach einer erneuten Enttäuschung bei der WM, bei der er wegen einer Verletzung nur wenig Einsatzzeit hatte, äußerte er seinen Rücktritt. Brasilien wartet damit weiterhin auf den ersten WM-Titel seit 2002.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Fußball-WM“. Lesen Sie jetzt „Nach WM-Aus: Brasiliens Neymar tritt aus Nationalteam zurück“. Altstar Neymar hat nach Brasiliens Achtelfinal-Aus bei der Fußball-WM seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft verkündet. "Ich habe es versucht, ich habe es wirklich versucht. Jetzt ist es zu Ende", sagte der 34-Jährige nach der 1:2 (0:0)-Niederlage gegen Norwegen dem TV-Sender Globo. "Ich habe hier angefangen, ich habe hier aufgehört." Für die Brasilianer endete die WM so früh wie seit 36 Jahren nicht mehr. Neymar brach nach der Niederlage im Final-Stadion von East Rutherford in Tränen aus. Der einstige Topstürmer des FC Barcelona und von Paris Saint-Germain bestritt insgesamt 130 Länderspiele für den Rekordweltmeister und ist noch vor Pelé Rekordtorschütze des Landes. Gegen Norwegen wurde er eingewechselt und erzielte per Foulelfmeter in der Nachspielzeit sein 80. Tor für die Seleção. Sein Debüt hatte er 2010 in einem Testspiel gegen die USA (2:0) ebenfalls in East Rutherford gefeiert - und dabei auch sein erstes Tor für die brasilianische Nationalmannschaft erzielt. Bei diesem Turnier war Neymar, der inzwischen wieder in der Heimat beim FC Santos spielt, seinem Team keine allzu große Hilfe mehr. Infolge einer Wadenverletzung fiel er zunächst aus und kam dann nur noch zu zwei Kurzeinsätzen. Schon seine Nominierung für die WM hatte für Aufsehen gesorgt. Trainer Carlo Ancelotti hatte sie auch mit der großen Erfahrung des Angreifers begründet. Dennoch wartet Brasilien nun mindestens vier weitere Jahre auf den ersten WM-Titel seit 2002. Ab sofort allerdings ohne Neymar. © dpa-infocom, dpa:260706-930-338752/1