Datum25.11.2025 13:11
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Junge Union (JU) fordert die SPD auf, verbindliche Rentenreformen zu diskutieren, bevor neue Ausgaben getätigt werden. JU-Vorsitzender Johannes Winkel betont, dass es falsch sei, jetzt Geld auszugeben, während möglicherweise ab 2026 Änderungen im Rentensystem nötig seien. Er sieht die Mütterrente und Anpassungen für das Rentenniveau in den 2030er Jahren nicht als prioritäre Themen. Winkel appelliert an die SPD, gesprächsbereit zu sein, um gemeinsam Lösungen im Rentenstreit zu finden.
InhaltDer JU-Vorsitzende appelliert an die Koalition, erst Rentenreformen anzugehen, bevor Geld ausgegeben wird. Für eine Lösung im Rentenstreit müsse die SPD sich bewegen. Die Junge Union fordert verbindliche Reformen im Rentensystem, bevor zusätzliche Milliarden ausgegeben werden. Es sei der falsche Ansatz, jetzt Geld auszugeben und dann nach der Rentenkommission Mitte 2026 womöglich Änderungen im System vorzunehmen, sagte der CDU-Politiker und Bundesvorsitzende der Jungen Union (JU), Johannes Winkel, beim Arbeitgebertag in Berlin. Die Mütterrente und auch Entscheidungen zur sogenannten Haltelinie für das Rentenniveau in den 2030er Jahren seien nicht zeitkritisch, sagte er. Man könnte zunächst die große Reform angehen, fügte er hinzu. Winkel forderte, dass sich die SPD in der Diskussion über Rentenreformen bewegen müsse. "Wenn die SPD sagt: Wir sind da nicht gesprächsbereit, dann muss ich sagen, es ist nicht nur unser Recht als Abgeordnete, sondern auch unsere Pflicht als Abgeordnete, miteinander zu sprechen." Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.