Datum05.07.2026 13:18
Quellewww.zeit.de
TLDRAuf dem AfD-Bundesparteitag in Erfurt wurde beschlossen, dass größere Landesverbände mit über 8.000 Mitgliedern künftig Delegiertenparteitage statt Mitgliederparteitage abhalten sollen. Der Antrag, unterstützt von Parteifunktionären wie Markus Frohnmaier und Alice Weidel, begründet diese Änderung mit steigenden Hallenkosten und organisatorischen Problemen. Ziel ist es, die Durchführung von Parteitagen für stark gewachsene Landesverbände praktikabler zu gestalten.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Beschluss in Erfurt“. Lesen Sie jetzt „Delegiertenparteitage für größere AfD-Landesverbände“. AfD-Landesverbände sollen ab einer Mitgliederzahl von 8.000 in der Regel Delegiertenparteitage und keine Mitgliederparteitage mehr durchführen. Das beschlossen die Delegierten beim AfD-Bundesparteitag in Erfurt. "Die Hallen werden immer teurer, es wird immer schwieriger", sagte der Baden-Württemberger AfD-Chef Markus Frohnmaier zur Einbringung des entsprechenden Antrages. Er warb für den Vorstoß: "Wir müssen endlich dafür sorgen, dass Landesverbände mit Zehn-, Elf-, Zwölftausend Mitgliedern wie unsere Kollegen in Bayern, auch die Möglichkeit haben, Mitgliederparteitage in Delegiertenparteitage umzuwandeln." Auch die Bundesvorsitzende Alice Weidel plädierte "dringend" dafür, den Antrag anzunehmen. Es würde sonst organisatorische Probleme geben. Auch der neu gewählte Bundes-Vize Stefan Möller begrüßte die Änderung. © dpa-infocom, dpa:260705-930-336994/1