Datum05.07.2026 08:22
Quellewww.zeit.de
TLDRIm Iran wurde ein Totengebet für den im Krieg getöteten Revolutionsführer Ali Chamenei abgehalten. Der 97-jährige Großajatollah Dschafar Sobhani leitete die Zeremonie in Teheran. Chamenei war durch einen israelischen Luftangriff getötet worden. Die öffentlichen Trauerfeiern dauern an, mit geplanten Zeremonien in Ghom und im Irak, bevor er in seiner Heimatstadt beigesetzt wird. Spekulationen gibt es über einen möglichen öffentlichen Auftritt von Chameneis Sohn und designiertem Nachfolger, Modschtaba.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Getötetes Staatsoberhaupt“. Lesen Sie jetzt „Totengebet für Chamenei in Teheran abgehalten“. Im Iran hat ein hochrangiger Geistlicher das Totengebet für den im Krieg getöteten obersten Führer Ali Chamenei geleitet. Am zweiten Tag der öffentlichen Trauerfeiern trat der 97-jährige Großajatollah Dschafar Sobhani dabei als Vorbeter auf, wie auf Aufnahmen des Staatsfernsehens zu sehen ist. Chamenei war am 28. Februar durch einen israelischen Luftangriff auf seinen Amtssitz in Irans Hauptstadt getötet worden. Anschließend führten die USA und Israel mehr als fünf Wochen Krieg gegen den Iran, bis sich Vertreter aus Washington und Teheran Anfang April auf eine Waffenruhe einigten. Sein Leichnam bleibt noch bis Montag in Teheran. Danach sind Zeremonien in der Pilgerstadt Ghom und dem Nachbarland Irak geplant, ehe Chamenei am Donnerstag in seiner Heimatstadt Maschhad beigesetzt werden soll. Unterdessen wurde im Iran darüber spekuliert, ob Chameneis Sohn und Nachfolger Modschtaba bei den Trauerzeremonien erstmals nach seiner Ernennung öffentlich auftritt. Iranischen Medien zufolge ist nicht vorgesehen, dass der 56-Jährige ein Gebet leitet. In Ghom soll der einflussreiche Ajatollah Makarem Schirasi (99) das Gebet leiten, in Maschhad Nuri Hamedani (101). © dpa-infocom, dpa:260705-930-335677/1