Datum05.07.2026 04:00
Quellewww.zeit.de
TLDRDie jüngste Hitzewelle hat hunderte Jungvögel, insbesondere Mauersegler, aus überhitzten Nestern in Sachsen zum Flüchten gezwungen. Sie sind nun am Boden und auf menschliche Hilfe angewiesen. Wildtierpflegestationen, wie die in Leipzig, sind überfüllt und können kaum noch Vögel aufnehmen. Die Lage wird als katastrophal beschrieben, besonders in Großstädten. Mehr als 500 Meldungen zu Mauerseglerküken gingen allein in Leipzig ein, doch nur ein Bruchteil konnte versorgt werden.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Wildtierschutz“. Lesen Sie jetzt „Jungvögel aus überhitzten Nestern geflohen“. Hunderte Vogelküken sind bei der jüngsten Hitzewelle aus ihren überhitzten Nestern geflüchtet, zu Boden gefallen - und nun auf menschliche Hilfe angewiesen. Vor allem aus den Nestern gesprungene Mauersegler füllen nun die meist ehrenamtlich betriebenen Wildtierpflegestationen in Sachsen, wie Karsten Peterlein von der Wildvogelhilfe Leipzig sagte. Für seine Station gilt inzwischen ein Aufnahmestopp. Auch bundesweit seien viele Wildtierpflegestationen voll belegt oder stünden kurz davor, berichtete Peterlein. "Es ist eine Katastrophe." Besonders dramatisch sei die Lage in den aufgeheizten Großstädten gewesen. Während der Hitzewelle seien im Raum Leipzig mehr als 500 Meldungen zu gefundenen Mauerseglerküken eingegangen. 76 Küken konnten in der Wildvogelhilfe Leipzig aufgenommen werden. "Für mehr fehlen uns Zeit, Personal und Geld." © dpa-infocom, dpa:260705-930-335223/1