Datum05.07.2026 03:30
Quellewww.zeit.de
TLDRDer Christopher Street Day (CSD) in Köln zieht am Sonntag über eine Million Besucher an. Rund 250 Gruppen mit 60.000 Teilnehmern und 90 Festwagen nehmen an der Parade teil. Der CSD ist eine der größten Veranstaltungen der queeren Gemeinschaft in Europa und soll ein Zeichen für Offenheit, Vielfalt und Menschenrechte setzen. Die Polizei ist mit Hunderten Beamten im Einsatz, um die Veranstaltung zu schützen und Anfeindungen gegen die queere Community entgegenzutreten. Der CSD erinnert an die Stonewall-Aufstände von 1969 in New York.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Pride Month“. Lesen Sie jetzt „CSD-Demonstration zieht durch Köln“. Zum Christopher Street Day in Köln erwarten die Veranstalter am Sonntag mehr als eine Million Besucher. Rund 250 Gruppen mit etwa 60.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie 90 Festwagen werden bei der CSD-Parade (ab 11.30 Uhr) durch die Innenstadt ziehen. Der Kölner CSD ist eine der größten Veranstaltungen der queeren Gemeinschaft in Europa. Ähnlich groß ist in Deutschland nur der CSD in Berlin. Die Polizei ist nach eigenen Angaben mit mehreren hundert Beamten im Einsatz, um die Versammlung zu schützen. "Der CSD steht als sichtbares Zeichen für Offenheit, Vielfalt, queeres Leben und die Achtung der Menschenrechte", sagte Einsatzleiter Gregor Eisenmann. "Immer wieder rückt der CSD aber in den Fokus von Menschen mit radikalen Einstellungen, die sich gegen eine vielfältige Gesellschaft und demokratische Werte richten." Die queere Community sei weiterhin Ziel von Anfeindungen. "Deshalb werden wir frühzeitig und entschlossen einschreiten, damit Konflikte gar nicht erst entstehen", so Eisenmann. Mit dem CSD wird vielerorts an Ereignisse im Jahr 1969 in New York erinnert: Polizisten stürmten damals die Bar "Stonewall Inn" in der Christopher Street und lösten einen mehrtägigen Aufstand von Schwulen, Lesben und Transsexuellen aus. © dpa-infocom, dpa:260705-930-335161/1