Datum04.07.2026 16:38
Quellewww.zeit.de
TLDRBeim 20. CSD in Schwerin unter dem Motto "Vielfalt braucht Demokratie!" warb Ministerpräsidentin Manuela Schwesig für die Rechte queerer Menschen und eine starke Demokratie. Sie betonte, dass die Stärke einer Demokratie vom Zusammenhalt aller abhänge und Minderheiten als Frühwarnsystem für deren Risse fungieren. Hass und Diskriminierung, wie sie gegen queere Menschen gerichtet seien, seien inakzeptabel. Sie rief dazu auf, sich gegen Rechtsextremismus zu stellen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „CSD“. Lesen Sie jetzt „Schwesig wirbt auf CSD für Vielfalt und starke Demokratie“. Zahlreiche Menschen haben beim 20. CSD in Schwerin ein Zeichen für die Rechte von queeren Menschen unter dem Motto "Vielfalt braucht Demokratie!" gesetzt. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) sagte auf der Veranstaltung, "eine Demokratie ist nur so stark wie wir alle zusammen. Queere Menschen haben daran genauso ihren Anteil wie alle anderen". Es sei eine Errungenschaft und das Ergebnis von Engagement und Mut, dass queere Menschen offen leben können. Schwesig, die Schirmherrin des CSD ist, betonte, Minderheiten seien das Frühwarnsystem der Demokratie und die Ersten, die spürten, wenn dieses Fundament der Gesellschaft Risse bekomme. "Wenn Bürgermeister sich zum Rücktritt gezwungen sehen, weil sie wegen ihrer sexuellen Orientierung Hass und Hetze ausgesetzt sind, oder wenn Menschen auf dem Weg zum CSD angepöbelt oder gar bedroht oder angegriffen werden, geht uns das alle an." Hass, Diskriminierung und Rechtsextremismus dürften keinen Platz in der Gesellschaft haben. © dpa-infocom, dpa:260704-930-334157/1