Zu Song von Kate Bush: Ganz in Rot: Tanz-Flashmob feiert Gleichberechtigung

Datum04.07.2026 15:56

Quellewww.zeit.de

TLDRIn Potsdam fand ein "Wuthering Heights Day Ever" Flashmob statt. Menschen tanzten im Garten von Schloss Lindstedt zu Kate Bushs Song und feierten Gleichberechtigung, Selbstbestimmung und Solidarität. Die Aktion, die bereits 2013 in Brighton begann und nun weltweit stattfindet, wurde von der Kulturministerin Manja Schüle eröffnet. Die Veranstaltung erinnert an Kate Bushs Hit und Emily Brontës Roman. Zusätzlich wurde für die Opferhilfe Land Brandenburg gesammelt.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Zu Song von Kate Bush“. Lesen Sie jetzt „Ganz in Rot: Tanz-Flashmob feiert Gleichberechtigung“. Es geht um eine besitzergreifende und zerstörerische Liebe: In roten Kleidern haben Menschen in Potsdam zu einem Song von Sängerin Kate Bush getanzt. Bei dem Flashmob "The Most Wuthering Heights Day Ever" im Garten von Schloss Lindstedt zeigten sie die Choreografie zum Musikvideo der Sängerin aus dem Jahr 1978.  Auch Brandenburgs Kulturministerin Manja Schüle (SPD) war dabei und eröfnete die Tanzaktion zu "Wuthering Heights" als Schirmherrin. Der Flashmob sei mehr als eine Hommage an ein großartiges Buch und einen ikonischen Song, sagte sie. "Er steht für Selbstbestimmung, Gleichberechtigung und Solidarität - Werte, die gerade heute wieder unter Druck geraten." Deshalb gehe von dem gemeinsamen Tanz ein sichtbares Zeichen von Haltung aus.  Die Tanzaktion wurde laut Brandenburgs Kulturministerium im Jahr 2013 im britischen Brighton ins Leben gerufen. Mittlerweile findet sie weltweit an Hunderten von Orten statt, zuletzt auch in Berlin im Görlitzer Park und auf dem Tempelhofer Feld. Potsdam war in diesem Jahr das erste Mal dabei.  Die Veranstaltung erinnert an Kate Bushs Hitsingle "Wuthering Heights" sowie an Emily Brontë, deren gleichnamiger Roman von 1847 die Vorlage für den Song lieferte.  Organisiert hat die Potsdamer Aktion der Freundeskreis Schloss Lindstedt in Kooperation mit dem Brandenburgischen Landesinstitut für Rechtsmedizin und der Autorin Florentine Joop. Die Teilnahme war kostenfrei - es wurden Spenden für den Verein Opferhilfe Land Brandenburg gesammelt, der sich für Opfer von Sexual- und Gewaltdelikten einsetzt. Das Kulturministerium fördert die Veranstaltung mit 5.000 Euro. © dpa-infocom, dpa:260704-930-334005/1