Frontalzusammenstoß: Drei Schwerverletzte bei Unfall mit Falschfahrer auf der A7

Datum04.07.2026 09:49

Quellewww.zeit.de

TLDREin Falschfahrer verursachte auf der A7 bei Holle einen Frontalzusammenstoß, bei dem drei Personen schwer verletzt wurden. Ein 37-jähriger Mann fuhr in falscher Richtung und kollidierte frontal mit einem Auto, das von einer 24-Jährigen gesteuert wurde. Ersthelfer leisteten vorbildliche Hilfe. Die Fahrbahn war stundenlang gesperrt, die Polizei ermittelt unter Hinzuziehung eines Gutachters die Unfallursache.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Frontalzusammenstoß“. Lesen Sie jetzt „Drei Schwerverletzte bei Unfall mit Falschfahrer auf der A7“. Ein Falschfahrer hat auf der Autobahn 7 bei Holle im Landkreis Hildesheim einen Unfall mit drei Schwerverletzten verursacht. Zwei Autos stießen auf der Fahrbahn in Richtung Süden zwischen dem Parkplatz Jägerturm und der Anschlussstelle Bockenem frontal zusammen, wie die Autobahnpolizei mitteilte. Ersthelfer kümmerten sich um die Schwerverletzten. Die Feuerwehr musste zwei Verletzte mit schwerem hydraulischem Rettungsgerät aus ihren Fahrzeugen befreien.  Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge war ein 37 Jahre alter Mann aus Braunschweig mit seinem Auto in der Nacht zum Samstag in verkehrter Richtung auf der Autobahn unterwegs. Wie es dazu kam, war zunächst unklar. Eine 24 Jahre alte Autofahrerin aus Augsburg und ihre 23 Jahre alte Beifahrerin aus Berlin krachten mit dem entgegenkommenden Wagen des 37-Jährigen auf dem zweiten Überholstreifen der dreispurigen Autobahn zusammen.  Die Autos blieben dann auf der Fahrbahn stehen. Beide Autos wurden stark beschädigt. Die 23-Jährige und der 37-Jährige wurden in ihren Fahrzeugen eingeklemmt, die 24-Jährige konnte sich selbst befreien.  Die Polizei hob in einer Mitteilung die Hilfe von Ersthelfern hervor. Sie hätten "sehr besonnen, professionell und umsichtig gehandelt" und sich um die Verletzten gekümmert, bis die ersten Rettungskräfte eintrafen. Die Rettungskräfte, darunter zwei Notärzte, versorgten die Verletzten und brachten sie in Krankenhäuser nach Göttingen, Salzgitter und Hildesheim.  Die Autobahn blieb für die Rettungs- und Aufräumarbeiten über mehrere Stunden bis zum Morgen zwischen dem Autobahndreieck Salzgitter und der Anschlussstelle Rhüden/Harz gesperrt. Der Verkehr staute sich.  Die Polizei ermittelt nun, wie genau es zu dem Unfall kam. Helfen soll bei der Aufklärung ein Gutachter. Für die Unfallaufnahme setzte die Polizei auch eine Drohne ein. © dpa-infocom, dpa:260704-930-332480/1