Tarifkonflikt: Verdi ruft erneut zu Warnstreiks im Einzelhandel auf

Datum04.07.2026 09:26

Quellewww.zeit.de

TLDRDie Gewerkschaft Verdi hat erneut zu Warnstreiks im baden-württembergischen Einzelhandel aufgerufen. Beschäftigte in mehreren Regionen legen am Samstag zum dritten Mal in Folge die Arbeit nieder. Dies soll Druck auf die Arbeitgeber ausüben, die Verdi zufolge ein Gehaltsplus von 300 Euro und 150 Euro mehr für Auszubildende fordert. Weitere Streiks sind angekündigt, falls die Arbeitgeber kein verbessertes Angebot vorlegen. Betroffen sind unter anderem Kaufland, Zara und Ikea.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Tarifkonflikt“. Lesen Sie jetzt „Verdi ruft erneut zu Warnstreiks im Einzelhandel auf“. Die Gewerkschaft Verdi ruft während der laufenden Tarifrunden erneut zu Warnstreiks im baden-württembergischen Einzelhandel auf. In mehreren Regionen legen Beschäftigte demnach am Samstag bereits zum dritten Tag in Folge ihre Arbeit nieder. Dies sei laut Verdi "ein deutliches Signal an die Arbeitgeber". Mit den Warnstreiks beteiligt sich Baden-Württemberg an den bundesweiten Arbeitsniederlegungen im Handel. Ziel sei es, den Druck auf die Arbeitgeber in der laufenden Tarifrunde zu erhöhen. Betroffen von den Warnstreiks sind den Angaben nach Kaufland, Primark, Zara, H&M, Cos, Ikea und Obi. Gestreikt wird in Stuttgart und Umgebung, Mannheim-Heidelberg, Konstanz und Umgebung sowie im Bereich Fils-Neckar-Alb.Hunderttausende Menschen sind in Baden-Württemberg im Handel beschäftigt. Verdi fordert eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 300 Euro. Auszubildende sollen künftig 150 Euro mehr bekommen. Die Gewerkschaft kündigte außerdem an, dass in den kommenden Tagen mit weiteren Warnstreiks zu rechnen sei. "Die Geduld der Beschäftigten ist endlich. Die Arbeitgeber müssen jetzt ein Angebot vorlegen, das die Leistung der Kolleginnen und Kollegen anerkennt und deutlich mehr Geld in die Taschen der Beschäftigten bringt", sagte Verdi-Verhandlungsführer Wolfgang Krüger. © dpa-infocom, dpa:260704-930-332407/1