Datum03.07.2026 20:24
Quellewww.zeit.de
TLDREin Waldbrand in Katalonien, nahe der Costa Brava, hat bisher 1.300 Hektar Fläche zerstört. Über 45.000 Anwohner in zehn Gemeinden wurden angewiesen, zu Hause zu bleiben. Etwa 200 Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen, die sich auf eine Bergregion ausbreiteten. Es gab keine Verletzten. Ein Mann wurde festgenommen, der verdächtigt wird, den Brand mit einem Winkelschleifer ausgelöst zu haben. Die militärische Nothilfeeinheit UME wurde zur Unterstützung angefordert.
InhaltEinsatzkräfte bekämpfen einen Waldbrand im Nordosten Spaniens und fordern Unterstützung. Bewohner von zehn Gemeinden wurden aufgerufen, ihre Häuser nicht zu verlassen. Mehr als 200 Feuerwehrleute haben nach Angaben der Behörden in Spanien einen sich ausbreitenden Waldbrand in der Nähe des beliebten Touristenziels Costa Brava am Mittelmeer bekämpft. Die Behörden haben rund 45.000 Bewohner mehrerer Ortschaften dazu aufgerufen, ihre Häuser nicht zu verlassen. Fenster und Türen sollten geschlossen bleiben, wie sie auf X mitteilten. Das Feuer war in der Nähe der Gemeinde La Bisbal d'Empordà in der nordöstlichen Region Katalonien ausgebrochen. Der Ort liegt rund 20 Kilometer von der Küste entfernt. Bisher seien durch das Feuer im Hinterland der Touristenregion Costa Brava etwa 1.300 Hektar Busch- und Waldland niedergebrannt. Menschen seien bisher nicht zu Schaden gekommen. Die Polizei teilte mit, sie habe einen Mann festgenommen, der verdächtig sei, den Brand ausgelöst zu haben. Er habe an einer Straße mit einem Trennschleifer gearbeitet. Sie könne durch das Schlagen heißer Funken während der derzeitigen trockenen Hitze einen Brand auslösen. Ihre Benutzung sei deshalb aktuell in der Region verboten gewesen. Die Flammen hätten sich auf die bewaldete Bergregion Massís de les Gavarres ausgeweitet. Die Regionalregierung von Katalonien hat die Hilfe der militärischen Nothilfeeinheit UME angefordert. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.