Datum03.07.2026 20:00
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Katalonien, Spanien, wurden 45.000 Menschen aufgefordert, wegen eines außer Kontrolle geratenen Waldbrandes in ihren Häusern zu bleiben. Bisher sind 1.300 Hektar Land verbrannt, jedoch kamen keine Personen zu Schaden. Starke Winde fachen die Flammen an, die bereits auf eine Bergregion übergegriffen haben. Ein Mann wurde festgenommen, der verdächtigt wird, den Brand mit einem verbotenen Trennschleifer ausgelöst zu haben. Militärische Hilfe wurde angefordert.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Waldbrände“. Lesen Sie jetzt „45.000 Spanier sollen wegen Waldbrand zu Hause bleiben“. Wegen starken Rauchs durch einen Waldbrand im Nordosten Spaniens haben die Behörden rund 45.000 Bewohner mehrerer Ortschaften östlich von Girona aufgerufen, ihre Häuser nicht zu verlassen. Fenster und Türen sollten geschlossen bleiben, teilten die Behörden Kataloniens auf der Plattform X mit. Bisher seien durch das Feuer in der Nähe der Stadt Bisbal d'Empodrá im Hinterland der Touristenregion Costa Brava etwa 1.300 Hektar Busch- und Waldland niedergebrannt. Das entspricht in etwa der Fläche von 1.800 Fußballfeldern. Menschen seien bisher nicht zu Schaden gekommen. Die Flammen würden von starken Winden angefacht und seien außer Kontrolle. Zudem hätten sie auf die bewaldete Bergregion Massís de les Gavarres übergegriffen. Sie ist rund 35.000 Hektar groß. Die Regionalregierung von Katalonien forderte die Hilfe der militärischen Nothilfeeinheit UME an. Die Polizei teilte mit, sie haben einen Mann festgenommen, der verdächtig sei, den Brand ausgelöst zu haben. Er habe an einer Straße mit einem Trennschleifer gearbeitet. Diese Maschinen werden zum Schneiden von Metall oder Stein benutzt und schlagen dabei extrem heiße Funken, die trockene Vegetation leicht in Brand setzen können. Ihre Benutzung sei deshalb während der derzeitigen trockenen Hitze in der Region verboten gewesen. © dpa-infocom, dpa:260703-930-330988/1