Berliner Ikone: CDU-Fraktion besucht das «Raumschiff in der City West»

Datum03.07.2026 16:39

Quellewww.zeit.de

TLDRDie Berliner CDU-Fraktion zeigt sich optimistisch bezüglich der Pläne zur Entwicklung des stillgelegten ICC. Die neue Vision integriert das "Raumschiff", wie das ehemalige Kongresszentrum genannt wird, in die City West und soll durch Kunst, Kultur und Gastronomie belebt werden. Die Pläne sehen eine Sanierung für über 400 Millionen Euro vor, Fertigstellung 2032. Das Land gibt das denkmalgeschützte Gebäude für 99 Jahre im Erbbaurecht ab.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Berliner Ikone“. Lesen Sie jetzt „CDU-Fraktion besucht das "Raumschiff in der City West"“. Nach Einschätzung der Berliner CDU-Fraktion gehen die Pläne für die Entwicklung des ehemaligen Kongresszentrums ICC am Messegelände in die richtige Richtung. "Zum ersten Mal wird das ICC als Quartier gedacht, eingebunden in die City West", sagte Fraktionsvorsitzender Dirk Stettner nach einem Besuch des vor zwölf Jahren stillgelegten Stahlriesen. "Einen solchen Stand hatten wir noch nie."  Mitglieder der CDU-Fraktion nahmen das ehemals größte Kongresszentrum Europas in Augenschein und trafen unter anderem Tobias Fischer von der Coloured Fields GmbH, die zu den Projektpartnern gehört, die das riesige Gebäude unter anderem mit Kunst, Kultur, Gastronomie beleben wollen.  "Wir wollen den Dornröschenschlaf beenden", sagte Fischer, der den Abgeordneten an einem ICC-Model im Eingangsfoyer die Pläne für die Zukunft erläuterte. Unter anderem soll das Parkhaus am ICC durch einen Hotelneubau mit Vorplatz ersetzt werden.  Über viele Jahre war darüber diskutiert worden, was aus dem größten "Lost Place" der Hauptstadt werden soll, der auch als "Raumschiff in der City West" bekannt ist. Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey und Bausenator Christian Gaebler (beide SPD) hatten die neuen Pläne zusammen mit Vertretern der Projektpartner Ende Juni vorgestellt.  Das Land will das seit 2019 unter Denkmalschutz stehende Gebäude per Erbbaurecht für 99 Jahre an die neuen Betreiber abgeben. Allein die Kosten für die Sanierung des Hauptgebäudes liegen nach vorsichtigen Schätzungen der Projektpartner bei voraussichtlich mehr als 400 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist für 2032 angepeilt. © dpa-infocom, dpa:260703-930-330061/1