Datum03.07.2026 14:39
Quellewww.zeit.de
TLDRDer UN-Menschenrechtschef Volker Türk warnt vor neuen Gräueltaten im Sudan, insbesondere in und um Al-Obeid. Er spricht von einer sich entfaltenden Menschenrechtskatastrophe und fordert ein Ende des Blutvergießens zwischen Militär und RSF. Seit 18 Monaten sind Zivilisten belagert und Drohnenangriffen ausgesetzt. Dies sei eine dringende Warnung für die Welt.
InhaltIm Sudan-Krieg werden laut dem UN-Menschenrechtschef, Volker Türk, neue "Gräueltaten" in der Stadt Al-Obeid verübt. Er sprach von einer "roten Warnung" an die Welt. Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, hat sich besorgt wegen möglicher Gräueltaten in und um die Stadt Al-Obeid im Sudan geäußert. Zeichen aus der Stadt seien "klar und unmissverständlich: Im Sudan entfaltet sich eine weitere Menschenrechtskatastrophe", sagte Türk bei einer Sondersitzung des Menschenrechtsrates in Genf. Er rief dazu auf, das Blutvergießen zwischen Sudans Militär und der paramilitärischen Miliz, den Rapid Support Forces (RSF), zu stoppen "Das ist keine Übung", sagte Türk. "Das ist eine rote Warnung, die auf den Schreibtischen von Staats- und Regierungschefs weltweit landen muss." Zivilisten würden seit 18 Monaten mehr oder weniger belagert und seien angesichts der Gefechte zwischen Militär und RSF um die Kontrolle über Gegenden in der Umgebung von Al-Obeid mit Drohnenangriffen konfrontiert. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.