Datum03.07.2026 13:37
Quellewww.zeit.de
TLDRDer Rostocker Fracht- und Fischereihafen verzeichnete im ersten Halbjahr eine leichte Umschlagsteigerung von 1,4 % auf 495.000 Tonnen. Wesentlich dazu beigetragen hat der Holzhandel (+19 %), getragen von anhaltend starker Nachfrage. Ein Rückgang war beim Düngemittelumschlag zu verzeichnen (-15,2 %), bedingt durch Störungen der Lieferketten infolge des Iran-Kriegs.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Schifffahrt“. Lesen Sie jetzt „Rostocker Fracht- und Fischereihafen steigert Umschlag“. Der Rostocker Fracht- und Fischereihafen hat im ersten Halbjahr den Umschlag leicht gesteigert. 495.000 Tonnen bewegte der Port am Westufer der Warnow, wie die Rostocker Fracht- und Fischereihafen GmbH mitteilte. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einem Plus von 1,4 Prozent. Der Umschlag von Holz legte um 19 Prozent auf 288.000 Tonnen zu. Nach Angaben des Hafens gibt es seit Jahren eine robuste Nachfrage nach Rundholz und Holzhackschnitzeln. Weitere Gründe für die Entwicklung wurden in der Mitteilung nicht genannt. Der Düngemittelumschlag ging gegen den Trend um rund 15,2 Prozent auf 162.000 Tonnen zurück. Hintergrund ist, dass der Iran-Krieg die Düngemittellieferketten stört und gestört hat. In Rostock befinden sich mehrere Häfen. Außer dem Fracht- und Fischereihafen gibt es den Überseehafen, der der größte der Stadt ist, und den Chemiehafen. © dpa-infocom, dpa:260703-930-328517/1