Datum03.07.2026 12:02
Quellewww.zeit.de
TLDRDas Ruhrmuseum Essen ruft zur Sammlung von Objekten und Geschichten aus der Corona-Zeit auf. Gesucht werden Tagebücher, Briefe, Fotos, Videos und persönliche Notizen, um die Pandemie-Erlebnisse zu dokumentieren. Eine Sonderausstellung mit den eingereichten Exponaten ist für Frühjahr 2027 geplant. Bereits zahlreiche Menschen hätten sich gemeldet und Artefakte wie eine Tukankreation aus Kronkorken sowie unterschiedliche Maskenmodelle eingereicht.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Erinnerung an Pandemie“. Lesen Sie jetzt „Ruhrmuseum sammelt Objekte und Geschichten aus Corona-Zeit“. Das Ruhrmuseum in Essen sammelt von Freitag an Erinnerungsstücke, Fotos, Videos und Erzählungen aus der Corona-Zeit. Gesucht würden nicht nur Kunstobjekte, sondern Tagebücher, Briefe, Fotografien, Gegenstände und persönliche Notizen aus der Zeit, teilte das Museum in einem Sammelaufruf mit. Teilnehmer sollten eine kurze Beschreibung der Objekte und ihrer persönlichen Erinnerung daran hinzufügen. Im Frühjahr 2027 plant das Museum eine Sonderausstellung mit den Exponaten. Weitere Sammeltermine seien am 4.7., 6.7. und 18.7. vorgesehen. Zuvor hatte der WDR berichtet. Schon jetzt hätten sich zahlreiche Teilnehmer gemeldet, sagte ein Museumssprecher. Einer habe in der Lockdown-Zeit ein Bild eines Tukans aus Kronkorken gebastelt. Zahlreiche Fotos und Filme seien bereits eingereicht worden und eine Corona-Masken-Sammlung mit allen möglichen Modellen - von der selbst gehäkelten Maske der Anfangszeit bis zur FFP-2-Maske. © dpa-infocom, dpa:260703-930-327791/1