Datum03.07.2026 09:57
Quellewww.spiegel.de
TLDRKid Rock hat enthüllt, dass er gerne nachts betrunken Donald Trump anruft. Der Rockmusiker gab in einem Interview an, dass Trump erreichbar sei, auch spät nachts, und bereit sei, mit ihm zu plaudern. Kid Rock behauptet, Trump schlafe nur fünf Stunden pro Nacht. Die beiden sprechen jedoch nicht über Politik, sondern haben allgemeine Gespräche.
InhaltDer wahre Irrsinn ist ja, dass man ihm die Geschichte sofort abnimmt: Trump-Freund Kid Rock hat verraten, wie er angeblich am liebsten mit dem US-Präsidenten kommuniziert. Nämlich nachts am Telefon. Mit ein paar Bier im Kopf. Donald Trump, 80, ist dafür bekannt, spontan erreichbar zu sein. Vergleichsweise viele Menschen sollen die Privatnummer des US-Präsidenten haben – und so manches Gespräch mit Regierungsvertretern oder Journalisten soll relativ unvermittelt in der Nacht oder am frühen Morgen zustande gekommen sein. Es steht zu vermuten, dass die meisten dieser Anrufer beim Gespräch nüchtern waren. Es geht aber auch anders. Das geht aus einem Interview hervor, das Kid Rock, 55, dem Sender Sky News Australia gegeben hat . Der für seine enge Verbindung zum US-Präsidenten bekannte Rockmusiker erzählte in dessen Verlauf, dass er Trump gern mitten in der Nacht anrufe, während er, der Musiker, trinke. Ein wichtiger Grund: Er wisse, dass der Präsident mit sich reden lasse. Und am besten spät erreichbar sei. "Wenn ich rumsitze und ein paar Bier trinke, es so 11 oder 12 ist an einem Freitag oder Samstag, dann weiß ich, dass er wach ist." Dies sei einer seiner "nächtlichen Trinktricks", verriet Kid Rock weiter, der das Interview in einer Kneipe gab. Behalten Sie den Überblick: Jeden Werktag gegen 18 Uhr beantworten SPIEGEL-Autorinnen und -Autoren die wichtigsten Fragen des Tages im Newsletter "Die Lage am Abend" – hintergründig, kompakt, kostenlos. Hier bestellen Sie Ihr News-Briefing als Mail. Und Trump ist zu dieser Zeit offenbar nicht nur wach, sondern dem Musiker auch sehr zugewandt. "Er ist so großartig. Er geht einfach immer ran. Oder er ruft zurück, einfach um zu quatschen." Zeit dafür scheint im Überfluss vorhanden: "Er schläft wie ich – gerade mal fünf Stunden." Worüber die beiden in ihren langen, schlaflosen Nächten ganz genau reden, erzählte Kid Rock, der bürgerlich Robert James Ritchie heißt, allerdings nicht so genau. Er verriet lediglich, was zwischen ihm und dem US-Präsidenten in den Telefonaten kein Thema sei. "Er ruft mich nicht an, um zu fragen: ›Hey Bob, was sollen wir in Iran tun?‹ Solche Anrufe bekomme ich nicht." Was fast ein bisschen schade ist. Denn so bleibt die Frage, wer den US-Präsidenten in Fragen rund um den Irankrieg eigentlich berät, weiter offen.