Datum03.07.2026 09:12
Quellewww.zeit.de
TLDRDer deutsche Straßenverkehr war 2024 noch stark von fossilen Energien abhängig. Trotz eines verringerten Verbrauchs gegenüber 2019 trug der Sektor zu über einem Fünftel des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen bei. Diesel dominierte weiterhin knapp 61 Prozent des Verbrauchs, gefolgt von Benzin mit 37,2 Prozent. Elektromobilität verzeichnete zwar einen starken Anstieg um 32 Prozent beim Stromverbrauch, machte aber nur 1 Prozent des Gesamtverbrauchs aus. Privatpersonen waren für 58 Prozent des Energieverbrauchs verantwortlich, die Wirtschaft für 42 Prozent.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Auswertung für 2024“. Lesen Sie jetzt „Straßenverkehr hängt weiter an fossilen Energien“. Der Straßenverkehr in Deutschland hängt weiterhin stark an fossilen Energien. Im Jahr 2024 war der Verbrauch nach Auswertungen des Statistischen Bundesamtes zu den Vorjahren zwar weitgehend konstant und lag sogar 11 Prozent unter dem Höchstwert aus dem Jahr 2019. Aber weiterhin war der Straßenverkehr in dem Jahr für gut ein Fünftel (22,2 Prozent) des deutschen Energieverbrauchs und für einen ähnlichen Anteil (21,4 Prozent) der CO2-Emissionen verantwortlich. Das entsprach einem Energieverbrauch von rund 2.134 Petajoule und CO2-Emissionen von 155 Millionen Tonnen. Die Zahlen unterscheiden sich nach Angaben der Statistikbehörde leicht von Zahlen des Umweltbundesamts, weil ein anderer statistischer Ansatz gewählt wurde. Trotz wachsender Elektromobilität dominierten im Straßenverkehr weiterhin die konventionellen Kraftstoffe. Diesel kam einschließlich Biodiesel-Beimischung auf 60,8 Prozent des Verbrauchs, Benzin und Bioethanol auf 37,2 Prozent. Strom und Gaskraftstoffe machten jeweils 1,0 Prozent aus. Der Stromverbrauch im Straßenverkehr stieg allerdings 2024 im Vergleich zum Vorjahr stark um 32 Prozent. Hier zeigt sich die zunehmende Zahl von Elektroautos, deren Verkauf im vergangenen Jahr weiter zugelegt hat. Für den Energieverbrauch sind den Angaben zufolge die privaten Haushalte zu 58 Prozent verantwortlich. 42 Prozent entfielen auf die Wirtschaft. © dpa-infocom, dpa:260703-930-326648/1