Brände: Notdach nach tödlichem Klinikbrand in Ludwigslust errichtet

Datum03.07.2026 07:20

Quellewww.zeit.de

TLDREin Notdach wurde nach einem tödlichen Klinikbrand in Ludwigslust schnell errichtet. Das Feuer brach am frühen Morgen in der Gefäßchirurgie aus und forderte zwei Todesopfer, beide Männer, einer davon 85 Jahre alt. Eine weitere Person erlitt eine Rauchgasvergiftung. Das Notdach soll die Funktionsfähigkeit des zentralen Bereichs wiederherstellen. Insgesamt waren rund 100 Personen, darunter 80 Patienten, im Gebäude. Die Feuerwehr konnte nicht betroffene Stationen freigeben, einige Patienten wurden verlegt.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Brände“. Lesen Sie jetzt „Notdach nach tödlichem Klinikbrand in Ludwigslust errichtet“. Das Notdach über dem ausgebrannten Dach des Krankenhauses in Ludwigslust in Mecklenburg-Vorpommern steht. Nur wenige Stunden nach dem Brand war das Dach fertig, sagte eine Sprecherin des Landkreises Ludwigslust-Parchim der Deutschen Presse-Agentur. Die Arbeiten seien bereits gegen 16.00 Uhr abgeschlossen worden. Dass das Dach so schnell fertiggestellt wurde, liege vor allem an dem Zusammenhalt in der Region. Das Notdach sei wichtig, um die Funktionsfähigkeit des zentralen Bereichs wiederherzustellen, beteuerte Landrat Sternberg (SPD) nach dem Brand. Das Feuer war am frühen Donnerstagmorgen um 4.29 Uhr in einem Zimmer der Gefäßchirurgie-Station ausgebrochen. Einer von zwei später Verstorbenen soll dort gelegen haben, der Zweite wohl in einem Nachbarraum. Bei einem der Opfer handelte es sich nach Polizeiangaben um einen 85 Jahre alten Mann. Die Angehörigen seien informiert worden.  Auch der zweite Tote sei ein Mann gewesen, allerdings zunächst nicht identifiziert worden. Eine weitere Person wurde mit einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus nach Schwerin gebracht. Zum Zeitpunkt des Brandes waren etwa 100 Menschen in dem Gebäude - gut 80 Patienten und 20 Mitarbeitende. Die gesamte Einrichtung wurde zunächst evakuiert. Wegen des guten Brandschutzes habe die Feuerwehr nicht betroffene Stationen aber wieder freigeben können. Einige Patienten wurden in eine Partnerklinik nach Hagenow verlegt, weitere könnten folgen. © dpa-infocom, dpa:260703-930-326203/1