Landtagswahl Sachsen-Anhalt: AfD-Politiker Siegmund: «Nicht alles sofort umsetzbar»

Datum03.07.2026 00:01

Quellewww.zeit.de

TLDRDer AfD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund, räumt ein, dass nicht alle Wahlversprechen sofort umsetzbar sind. Er begründet dies mit finanziellen Einschränkungen und Abhängigkeiten von Entscheidungen aus Berlin. Trotzdem peilt die AfD, die in Umfragen bei 40% liegt, eine Alleinregierung in Sachsen-Anhalt an und strebt an, erstmals einen Ministerpräsidenten zu stellen. Die Wahl findet am 6. September statt.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Landtagswahl Sachsen-Anhalt“. Lesen Sie jetzt „AfD-Politiker Siegmund: "Nicht alles sofort umsetzbar"“. Der Spitzenkandidat der AfD für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund, hat finanzielle Vorbehalte für die Umsetzung zentraler Wahlversprechen formuliert. "Es ist nicht alles sofort umsetzbar", sagte Siegmund in der ZDF-Sendung "Markus Lanz". Darauf angesprochen, wann etwa Kitas, wie im Wahlprogramm versprochen, kostenlos werden würden, sagte Siegmund: "In dem Moment, wo wir die haushalterische Freiheit dafür haben. So schnell wie möglich."  Man sei als Bundesland allerdings genauso wie andere Bundesländer auch, von den "völlig verrückten Entscheidungen in Berlin" abhängig. Man zeige eine ganz klare langfristige Perspektive auf. Das große Rad müsse aber in Berlin gedreht werden. Die AfD in Sachsen-Anhalt lag zuletzt in Umfragen bei rund 40 Prozent und damit deutlich vor der aktuell regierenden CDU. Die Partei strebt eine Alleinregierung an und will erstmals in einem Bundesland den Ministerpräsidenten stellen. In Sachsen-Anhalt wird am 6. September ein neuer Landtag gewählt. © dpa-infocom, dpa:260702-930-325411/1