Datum02.07.2026 19:53
Quellewww.spiegel.de
TLDRJulian Reichelts neues Portal "Nius" verbreitet Hetze und Desinformation, insbesondere gegen Migranten und trans Menschen. Obwohl die Berichterstattung oft faktenfrei ist, gewinnt das Portal an Einfluss. Der Podcast "Firewall" beleuchtet Reichelts Wandlung nach seinem Ausscheiden bei "Bild", die gezielte Schürung von Ressentiments und die Finanzierung des Projekts durch einen Multimillionär.
InhaltAls Chefredakteur von bild.de startete er 2015 eine Refugees-welcome-Kampagne. Heute hetzt Julian Reichelt mit "Nius" gegen Migranten. Trotzdem gewinnt das Portal an Einfluss – sogar in der politischen Mitte. Es ist das erste Vorzeichen einer Hasswelle: Selvi Aksünger bekommt einen seltsamen Drohanruf. Die Dortmunderin betreibt die Kantine der Agentur für Arbeit – und wird plötzlich zur Zielscheibe des Rechts-außen-Onlineportals "Nius". Dort heißt es, sie habe Bürgergeldempfänger zum muslimischen Fastenbrechen eingeladen, der Steuerzahler habe die Leckereien bezahlt. Aber: An der Geschichte stimmt fast nichts. Ein Artikel, der typisch ist für die Berichterstattung von "Nius". Seit der Gründung des Portals hetzt Julian Reichelt hier gegen Migranten, trans Menschen und alle, die ihm zu links erscheinen. In dieser Folge von "Firewall" hören Sie, wie sich Reichelt nach seinem Rausschmiss bei "Bild" verändert hat. Es geht darum, wie "Nius" Ressentiments schürt und offenbar gezielt Desinformationen verbreitet. Und wer der Multimillionär ist, der das Projekt finanziert. Wenn Systeme versagen, wollen alle wissen: Wie war das möglich? Darum geht’s bei "Firewall". Wir erzählen zum Beispiel, wie Scam-Farmen ihre Opfer abzocken und dabei ein Milliardengeschäft machen. Warum russische Nachrichtendienste offenbar einen BND-Agenten anwerben konnten. Oder wieso Wirecard-Betrüger Jan Marsalek den deutschen Sicherheitsbehörden entkommen konnte. Gemeinsam mit SPIEGEL-Reporterinnen und Reportern sucht Host Sandra Sperber nach Schwachstellen in Systemen und findet die, die sie ausnutzen. Sie können "Firewall" in allen Podcast-Apps kostenlos hören. Klicken Sie dafür einfach auf den Link zu Ihrer Lieblings-App: Und abonnieren Sie dann den Podcast, um keine Folge zu verpassen. Wenn Sie lieber eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie dort einfach nach "Firewall". Oder Sie nutzen dafür den Link zum RSS-Feed . Hier finden Sie alle bisherigen Podcastfolgen im Überblick. Mitarbeit: Philipp Fackler