Österreich: Oberstes Gericht bestätigt Schuldspruch gegen Signa-Gründer Benko

Datum02.07.2026 12:52

Quellewww.zeit.de

TLDRDer Oberste Gerichtshof Österreichs hat die Verurteilung von Signa-Gründer René Benko wegen betrügerischer Insolvenz bestätigt. Benko wird vorgeworfen, Vermögenswerte vor Gläubigern verheimlicht zu haben, indem er 300.000 Euro an seine Mutter verschenkte. Dieser Teil des Schuldspruchs ist nun rechtskräftig. Ein Teilfreispruch bezüglich einer unrechtmäßigen Mietvorauszahlung wurde aufgehoben und muss neu verhandelt werden.

InhaltEine Verurteilung gegen René Benko wegen betrügerischer Insolvenz ist rechtskräftig. Einen Teilfreispruch hob der Oberste Gerichtshof auf, er muss neu verhandelt werden. Der Oberste Gerichtshof (OGH) Österreichs hat eine Verurteilung gegen Signa-Gründer René Benko wegen betrügerischer Insolvenz bestätigt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der ​Ex-Milliardär Vermögenswerte vor seinen Gläubigern beiseitegeschafft hat. Der nun rechtskräftige Schuldspruch bezieht sich auf eine Schenkung von 300.000 Euro an seine Mutter Ende ⁠2023. Benko war in dem Verfahren im Oktober 2025 ‌vom Landgericht Innsbruck in ⁠erster Instanz zu ​zwei Jahren Haft verurteilt worden. Einen Teilfreispruch aus demselben Prozess hob der OGH auf. Dabei geht es um den Vorwurf einer unrechtmäßigen Mietvorauszahlung in Höhe von 360.000 Euro für eine Villa ​in Innsbruck. Der OGH wies diesen Punkt an das Landgericht zurück, das ihn neu verhandeln muss. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.