Datum02.07.2026 12:36
Quellewww.zeit.de
TLDRNach den tödlichen Schüssen in Stade wurde die geplante "Lange Nacht" in einen "Abend der Begegnung" umgewandelt. Statt Kultur soll nun Raum für Gedenken, Austausch und Unterstützung nach der Gewalttat geschaffen werden, bei der sechs Menschen getötet wurden. Die Stadt betonte den Verzicht auf laute Musik. Bereits zuvor gab es eine Andacht für die Opfer. Auch in Hamburg fanden Gedenkveranstaltungen statt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Trauer nach Gewalttat“. Lesen Sie jetzt „"Lange Nacht" in Stade wird zum "Abend der Begegnung"“. Nach den tödlichen Schüssen in Stade soll eine ursprünglich als Kulturveranstaltung geplante "Lange Nacht" in der Hansestadt zu einem "Abend der Begegnung" werden. Anstelle von Musik und Unterhaltung solle der Abend am Freitag Raum für Gedenken, Austausch und gegenseitige Unterstützung schaffen, teilte die Stadt mit. Auf laute Musik, Open-Air-Konzerte und Walking Acts werde bewusst verzichtet. Die Trauer in Stade ist nach der Gewalttat weiter groß. Bereits am Dienstag hatte es für die Opfer eine Andacht gegeben, zu der zahlreiche Angehörige, Kollegen und Feuerwehrleute kamen. Bei den Schüssen in einer Jugendhilfeeinrichtung waren am Montag sechs Menschen getötet worden. Auch in Hamburg gab es eine Reaktion auf die Tat: An einer friedlich verlaufenden Kundgebung am Hachmannplatz am Hamburger Hauptbahnhof nahmen am Mittwochabend nach Polizeiangaben in der Spitze rund 120 Menschen teil. Ein Bündnis hatte zu der Versammlung aufgerufen und zudem für Donnerstagabend eine Kundgebung am Bahnhof in Stade angekündigt. © dpa-infocom, dpa:260702-930-321980/1