Datum02.07.2026 12:06
Quellewww.zeit.de
TLDREin Eisbär wurde auf Spitzbergen erschossen, nachdem er versucht hatte, in die Hütte einer Reisegruppe einzudringen. Verletzt wurde niemand. Die Behörden brachten den Bären zur Untersuchung nach Longyearbyen. Spitzbergen ist für seine Eisbärenpopulation bekannt, wobei die Tiere jedoch selten bewohnten Gebieten nahekommen. Aufgrund der Gefahr von
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Raubtier kommt Menschen zu nah“. Lesen Sie jetzt „Spitzbergen: Eisbär wegen Gefahr für Reisegruppe erschossen“. Auf der norwegischen Inselgruppe Spitzbergen ist ein Eisbär erschossen worden. Er habe versucht, in die Hütte einer privaten Reisegruppe zu gelangen, hieß es in einer Mitteilung der Behörden. Verletzt worden sei niemand. Der tote Eisbär sei zu Untersuchungen in den Hauptort von Spitzbergen, Longyearbyen, gebracht worden. Spitzbergen gehört zu Norwegen, liegt aber hunderte Kilometer weiter nördlich am Nordpolarmeer. Forschern zufolge gibt es geschätzt 2.300 bis 4.100 Eisbären in der gesamten Barentsseeregion, die sich bis nach Russland erstreckt. Etwa die Hälfte davon hält sich demnach große Teile des Jahres auf und rund um Spitzbergen auf. Begegnungen mit den Tieren können lebensgefährlich sein, allerdings nähern sie sich nur selten bewohnten Gebieten. Der oberste Beamte von Spitzbergen empfiehlt, eine Schusswaffe bei sich zu tragen, wenn man sich außerhalb von Longyearbyen aufhält. © dpa-infocom, dpa:260702-930-321666/1