Datum02.07.2026 10:39
Quellewww.zeit.de
TLDRNach zweimonatiger Sanierung und technischer Tests können Züge zwischen Hamburg und Berlin nun wieder mit 230 km/h fahren, was die Fahrzeit auf 1 Stunde und 47 Minuten verkürzt. Auf wenigen Abschnitten limitieren noch Software-Updates für neue Stellwerke die Geschwindigkeit auf 160 km/h. Die Modernisierung der Strecke soll Zuverlässigkeit und Stabilität verbessern.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Fernverkehr“. Lesen Sie jetzt „Hamburg-Berlin: Züge jetzt wieder mit Tempo 230 unterwegs“. Rund zwei Wochen nach der Wiederinbetriebnahme der Strecke Hamburg-Berlin können die Züge auf einem Großteil des Korridors wieder mit der Höchstgeschwindigkeit von 230 Kilometern pro Stunde fahren. Für Fahrgäste dauert die Fahrt zwischen den der Haupt- und der Hansestadt im kürzesten Fall damit 1 Stunde und 47 Minuten, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Zuvor hatte der "Tagesspiegel" berichtet. Lediglich zwischen Nauen und Berlin sowie zwischen Büchen und Hamburg seien die Fernzüge mit 160 Km/h noch deutlich langsamer unterwegs, hieß es von der Bahn. Für diese Abschnitte sei noch ein Software-Update für die dort neu gebauten elektronischen Stellwerke notwendig. Die Strecke war zwischen August des vergangenen Jahres und Mitte Juni umfassend saniert worden und in dieser Zeit gesperrt. Nach der Wiedereröffnung vor wenigen Wochen musste noch Technik, die sogenannte Linienzugbeeinflussung, getestet werden. Sie sorgt unter anderem dafür, dass die Züge zum Stehen kommen, wenn Signale nicht beachtet oder zulässige Geschwindigkeiten überschritten werden. Bis zum Abschluss der Tests in diesen Tagen konnten die Züge auf der modernisierten Gesamtstrecke nur maximal 160 Km/h fahren. Nun sind auf rund 170 Kilometern wieder deutlich höhere Geschwindigkeiten möglich. "Das bringt die dringend benötigten Verbesserungen für Zuverlässigkeit und Stabilität", teilte der Chef der Infrastrukturgesellschaft DB InfraGo, Philipp Nagl, mit. © dpa-infocom, dpa:260702-930-320997/1