Datum02.07.2026 07:52
Quellewww.spiegel.de
TLDREin MH-60S Sea Hawk Helikopter der US Navy musste im Arabischen Meer notwassern. Drei der vier Besatzungsmitglieder wurden gerettet, ein viertes wird noch gesucht. Es gibt keine Hinweise auf feindliche Einwirkungen. Der Vorfall ereignete sich während eines Einsatzes des Flugzeugträgers USS „George H. W. Bush“, der zur Unterstützung der US-Operationen im Kontext der Spannungen mit dem Iran in der Region war. Die Ursache wird untersucht.
InhaltEin Helikopter der U.S. Navy hat über dem Arabischen Meer offenbar Probleme bekommen. Drei Besatzungsmitglieder konnten bereits gerettet werden. Das US-Militär sucht nach der Notlandung eines Helikopters im Arabischen Meer nach einem Crewmitglied. Wie das Kommando der US-Seestreitkräfte mitteilte, habe die Besatzung des Helikopters vom Typ MH-60S Sea Hawk bereits am Mittwoch in den frühen Morgenstunden eine Landung auf dem Wasser durchgeführt. Es gebe keine Hinweise darauf, dass die Notlage durch feindliche Einwirkungen herbeigeführt worden sei, hieß es. Drei der vier Besatzungsmitglieder seien von dem zugehörigen Flugzeugträger USS "George H. W. Bush" geborgen worden, ein weiteres Crewmitglied werde gesucht. Die Ursache des Vorfalls werde untersucht. Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Laut der Nachrichtenagentur Reuters sind Notwasserlandungen von Helikoptern selbst für erfahrene Piloten riskant. Die US-Streitkräfte in der Region befinden sich zudem in höchster Alarmbereitschaft angesichts der wiederkehrenden Kampfhandlungen zwischen den USA und Iran. Die USS "George H. W. Bush" und mit ihr offenbar auch der betroffene Helikopter waren im Zuge des US-Krieges gegen Iran in die Region verlegt worden. Über den Verbleib des Helikopters machte die US-Armee zunächst keine Angaben.