Datum02.07.2026 04:45
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Getreideernte hat begonnen, doch Landwirte sind wegen Trockenheit und Hitze besorgt. Der Deutsche Bauernverband erwartet eine durchschnittliche Ernte mit großen regionalen Unterschieden. Präsident Rukwied informiert über die Erwartungen. Neben Sorgen um Menge und Qualität klagen Landwirte über stark gestiegene Kosten bei gleichzeitig niedrigen Erzeugerpreisen für Getreide, mit Ausnahme von Raps.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Landwirtschaft“. Lesen Sie jetzt „Getreideernte gestartet - Landwirte unter Druck“. Die ersten Mähdrescher rollen aufs Getreidefeld - doch wegen Trockenheit und Hitze sorgen sich Landwirte um eine gute Ernte. Der Deutsche Bauernverband geht insgesamt von einer durchschnittlichen Getreideernte aus, mit sehr großen regionalen Unterschieden, wie ein Verbandssprecher mitteilte. Am Vormittag (10.30 Uhr) will Bauernpräsident Joachim Rukwied auf einem Feld im brandenburgischen Rangsdorf-Groß Machnow südlich von Berlin über die Ernte-Erwartungen informieren. "Frühjahrstrockenheit und Hitzestress geben Anlass zur Sorge was Menge und Qualität der diesjährigen Ernte angeht", so der Deutsche Bauernverband. Im vergangenen Sommer hatten die Landwirte wieder größere Mengen Getreide einfahren können. Zudem klagen Landwirte über massive Kostensteigerungen bei gleichzeitig niedrigen Erzeugerpreisen. "Die Preissituation im Ackerbau ist für alle Getreidearten miserabel, bis auf Raps", hatte Bauernpräsident Rukwied im Juni gesagt. © dpa-infocom, dpa:260702-930-319481/1