Datum02.07.2026 03:34
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Remscheid starb ein 42-jähriger Mann nach einem Polizeieinsatz. Er bedrohte Mädchen und die Beamten mit Pfefferspray, warf Werkzeug und wurde schließlich erschossen. Trotz Wiederbelebungsversuchen verstarb er am Einsatzort. Die Polizei Hagen ermittelt. Die Zahl der durch Polizeischüsse Getöteten in Deutschland ist 2025 gesunken, liegt aber über dem Zehnjahresdurchschnitt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Tod nach Polizeieinsatz in NRW“. Lesen Sie jetzt „Mann stirbt nach Schuss durch Polizei in Remscheid“. Ein 42 Jahre alter Mann ist bei einem Polizeieinsatz im nordrhein-westfälischen Remscheid erschossen worden. Der Mann soll zuvor zwei Mädchen mit Pfefferspray bedroht und das Spray anschließend in Richtung der Beamten gesprüht haben, wie es in einer gemeinsamen Mitteilung der Staatsanwaltschaft Wuppertal und der Polizei Hagen heißt. Danach soll er davongelaufen sein. Den Angaben nach sollen die Polizisten wenig später erneut auf den Mann getroffen und einen Taser gegen ihn eingesetzt haben. Dieser verfehlten demnach jedoch den 42-Jährigen. Danach soll der Mann Werkzeug nach den Einsatzkräften geworfen haben. Daraufhin schoss ein Beamter auf den 42-Jährigen, hieß es weiter. Trotz Wiederbelebungsversuchen starb der Mann noch am Einsatzort. Die Polizei Hagen hat die Ermittlungen übernommen. Polizeibeamte haben 2025 weniger Menschen im Einsatz erschossen als im Jahr zuvor. Wie aus einer Auflistung der Zeitschrift "Bürgerrechte & Polizei/Cilip" des Instituts für Bürgerrechte und öffentliche Sicherheit an der Berliner Humboldt-Universität hervorgeht, starben auf diese Weise im vergangenen Jahr 17 Menschen, nach 25 im Jahr zuvor. Die Zahl der Todesfälle lag damit jedoch immer noch deutlich über dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre. © dpa-infocom, dpa:260702-930-319300/1