Datum01.07.2026 12:58
Quellewww.zeit.de
TLDRTrotz Ende des Tankrabatts ist der befürchtete massive Preissprung bei Benzin und Diesel zum Mittag ausgeblieben. Die Kosten für E10 und Diesel stiegen am ersten Mittag mit 18,2 bzw. 20,4 Cent weniger stark an als in den Tagen zuvor. Dies ist jedoch auch auf geringere Preisrückgänge *vor* dem Sprung zurückzuführen. Aktuelle Vergleiche sind wegen abweichender Preismuster schwierig.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Automobilkosten“. Lesen Sie jetzt „Erster Mittagssprung nach Tankrabatt fällt eher klein aus“. Der befürchtete extreme Preissprung bei Benzin und Diesel am ersten Mittag nach Ende des Tankrabatts ist ausgeblieben. Im Gegenteil: Die Kraftstoffe verteuerten sich bei der typischen Erhöhung zur Mittagszeit etwas weniger als in den Tagen zuvor, wie aus Daten des ADAC hervorgeht. Das liegt allerdings auch daran, dass sie davor viel weniger gesunken waren, als sonst üblich. Um 12.15 Uhr kostete ein Liter E10 im bundesweiten Durchschnitt 2,15 Euro. Das waren 18,2 Cent mehr als vor dem Preissprung um 11.45 Uhr. Diesel verteuerte sich um 20,4 Cent auf 2,11 Euro pro Liter. Am Montag und Dienstag waren die Mittagssprünge bei beiden Kraftstoffen etwas höher ausgefallen. Nach dem Mittagssprung war Super E10 um 11,7 Cent pro Liter teurer als zum gleichen Zeitpunkt am Dienstag, Diesel um 12 Cent. Das ist sogar etwas weniger als am Vormittag. Wegen der zuletzt abweichenden Preismuster sind Vergleiche allerdings weniger aussagekräftig als sonst. © dpa-infocom, dpa:260701-930-315676/1