Datum01.07.2026 13:04
Quellewww.zeit.de
TLDREin Großbrand in einem Mehrfamilienhaus in Erkrath erforderte einen Großeinsatz der Feuerwehr, bei dem fünf Bewohner und drei Feuerwehrleute verletzt wurden. Das Feuer brach nach ersten Erkenntnissen in einer Küche aus. Eine Turnhalle wurde als Notunterkunft für die obdachlos gewordenen 87 Bewohner eingerichtet. Die Polizei ermittelt und schließt Brandstiftung aus, ein technischer Defekt wird vermutet.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Großeinsatz und Notunterkunft“. Lesen Sie jetzt „Krasser Küchenbrand - Keine Hinweise auf Brandstiftung“. Nach dem gewaltigen Feuer in einem Mehrfamilienhaus in Erkrath mit fünf verletzten Bewohnern und drei verletzten Feuerwehrleuten hat die Polizei keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung. Möglicherweise könnte ein technischer Defekt den Brand verursacht haben, teilte die Polizei mit. Die Ermittlungen würden von einem Gutachter unterstützt. Das Feuer war nach ersten Erkenntnissen in der Küche der Brandwohnung ausgebrochen. Laut Feuerwehr sind auch umliegende Wohnungen und der Treppenraum stark in Mitleidenschaft gezogen. Insgesamt 87 Bewohner konnten zunächst nicht in ihre Wohnungen zurückkehren. In einer Turnhalle wurde eine Betreuungsstelle eingerichtet, da laut Feuerwehr nicht alle Betroffenen anderweitig unterkommen konnten. Dort fanden sich am Abend 29 Menschen ein, sagte ein Sprecher. Bei dem Brand schlugen am Dienstag kurz nach dem Eintreffen der Feuerwehr laut dem Sprecher Flammen aus dem zweiten zeitweise bis zum vierten Obergeschoss hoch und auch in den Treppenraum. Feuerwehrleute retteten zwölf Bewohner über ein Baugerüst, tragbare Leitern und den Treppenraum. Acht Personen kamen in Krankenhäuser, darunter drei leicht verletzte Feuerwehrleute. © dpa-infocom, dpa:260701-930-315719/1