Datum01.07.2026 12:44
Quellewww.spiegel.de
TLDRDie Inflationsrate im Euroraum ist im Juni unerwartet stark auf 2,8 Prozent gesunken. Dies liegt deutlich unter dem Maiwert von 3,2 Prozent und näher an den Zwei-Prozent-Ziel der EZB. Diese positive Entwicklung steht im Kontrast zu den vorangegangenen Monaten, in denen der Iran-Krieg preistreibend wirkte. Auch in Deutschland verlangsamte sich die Teuerung auf 2,3 Prozent.
InhaltDie Teuerungsrate im Juni ist stärker gesunken als erwartet. Damit nähert sie sich immer weiter den von der EZB angestrebten zwei Prozent an. Gute Nachrichten aus Luxemburg: Die Inflation in der Eurozone hat sich im Juni stärker als erwartet abgeschwächt. Im Jahresvergleich stiegen die Verbraucherpreise um 2,8 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat nach einer ersten Schätzung mitteilte. Im Mai hatte die Inflationsrate bei 3,2 Prozent gelegen. Volkswirte hatten für Juni im Schnitt einen Rückgang der Rate auf 3,0 Prozent erwartet. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt mittelfristig eine Jahresteuerung von zwei Prozent an. Die Auswirkungen des Irankriegs hatten die Inflation in den vorangegangenen Monaten deutlich nach oben getrieben. Im Vergleich zum Vormonat fiel das Preisniveau im Juni um 0,1 Prozent. Hier war ein Anstieg um 0,1 Prozent erwartet worden. Auch in Deutschland hat die Inflation an Tempo verloren. Im Juni lagen die Verbraucherpreise um 2,3 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. So teilt es das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Zahlen mit. Im Mai hatte die Rate noch bei 2,6 Prozent gelegen, im April bei 2,9 Prozent. Bei der Freizeit sind die Deutschen EU-Spitzenreiter, beim Essengehen zurückhaltender: Eine Auswertung zeigt, wie sich die Konsumausgaben in der Europäischen Union unterscheiden und welche Klischees über die Deutschen zutreffen. Hier lesen Sie mehr .