Datum01.07.2026 10:54
Quellewww.spiegel.de
TLDRDwayne Johnson hat sich entschieden, sich nicht mehr politisch zu äußern, was auf Kritik von Kollegen wie Wil Wheaton und George Takei stößt. Im Gegensatz zu 2020, als er Joe Biden unterstützte, möchte Johnson nun politische Streitigkeiten vermeiden. Er begründet dies damit, dass er die Politik und die damit verbundenen Auseinandersetzungen nicht mag. Seine neue Haltung ist, das gewählte Staatsoberhaupt bedingungslos zu unterstützen, unabhängig von dessen politischer Ausrichtung.
Inhalt2020 gab er noch eine Wahlempfehlung für Joe Biden ab. Nun will Dwayne Johnson seine politischen Ansichten für sich behalten. Kollege Wil Wheaton nennt in deswegen einen "Feigling". Will ich lieber authentisch sein – oder behalte ich meine Ansichten für mich und gehe Problemen aus dem Weg? Schauspieler Dwayne Johnson, 54, beantwortet diese Frage für sich seit kurzer Zeit anders als früher – und bekommt für seine Entscheidung, nicht mehr über Politik reden zu wollen, Kritik von Kollegen. So schrieb Star-Trek-Darsteller George Takei, 89, in einem Posting auf dem Social-Media-Dienst Threads : "Schweigen ist Mittäterschaft". Noch weiter ging Schauspieler Wil Wheaton, 53. "So enttäuschend zu erfahren, dass er ein Feigling ist", schrieb dieser in einem Kommentar unter Takeis Posting. Wheatons Kommentar ist mittlerweile nicht mehr auffindbar, wurde aber von US-Medien per Screenshot dokumentiert . Grund für den Zorn der beiden Kollegen ist ein Interview, das Johnson vor einigen Wochen dem Magazin "Esquire" gegeben hat . "Ich habe gelernt, meine politischen Ansichten für mich zu behalten", hatte Johnson dort erklärt. Politik sei allgegenwärtig und werde immer da sein. Aber: "Ich mag sie nicht. Manchmal hasse ich sie sogar. Ich hasse die Streitereien. Ich hasse den ganzen Mist, der damit einhergeht." Anschließend verwies Johnson noch auf Sänger Bruce Springsteen, 76, der bekannt ist für seine deutliche Kritik an US-Präsident Donald Trump. Er liebe Springsteen, sagte Johnson – aber: "Warum reden sie nicht miteinander? Sie sollten sich zusammensetzen und reden." Im "Esquire"-Interview zeigt Johnson eine andere Einstellung als früher: Im Präsidentschaftswahlkampf 2020 unterstützte er noch Joe Biden, 2024 dann aber schon nicht mehr. In einem Interview vor der vergangenen Wahl erklärte er dazu, die Unterstützung für Biden habe ihm mehr Schaden als Nutzen gebracht. Seine Maxime nun sei folgende: "Wie viele von uns, die nicht allen Politikern vertrauen, vertraue ich dem amerikanischen Volk, und wen auch immer es wählt, das wird mein Präsident sein, und den werde ich zu 100 Prozent unterstützen" Gewählt, wie wir alle wissen, wurde dann Donald Trump.