Datum01.07.2026 10:36
Quellewww.zeit.de
TLDRLaut dem Statistischen Bundesamt wohnt jeder dritte 25-Jährige in Deutschland noch bei seinen Eltern. Dieser Anteil ist leicht gestiegen und liegt nun bei 30 Prozent. Junge Männer sind dabei häufiger betroffen als junge Frauen (36% vs. 23%). Die meisten jungen Erwachsenen, die noch zu Hause leben, sind erwerbstätig, oft in Vollzeit.
InhaltJunge Männer wohnen weiterhin länger zu Hause als junge Frauen. Im vergangenen Jahr stieg ihr Anteil sogar leicht an, wie Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen. Etwa ein Drittel der 25-Jährigen in Deutschland hat im vergangenen Jahr noch bei ihren Eltern gewohnt. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, lebten im Jahr 2025 rund 30 Prozent noch zu Hause. Damit stieg der Anteil leicht. In den Jahren 2022 bis 2024 waren es 28 Prozent gewesen. Söhne leben demnach deutlich länger zu Hause als Töchter. Bei den Männern waren 36 Prozent mit 25 Jahren noch nicht ausgezogen, bei den Frauen waren es nur 23 Prozent. Dieser Geschlechtsunterschied bleibt auch bei Älteren bestehen. Unter den 30-Jährigen wohnten demnach noch 13 Prozent der Männer und sieben Prozent der Frauen im Elternhaus, bei den 40-Jährigen waren es fünf Prozent beziehungsweise zwei Prozent. Die meisten jungen Erwachsenen, die noch zu Hause leben, sind laut dem Bundesamt erwerbstätig. In der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen trifft dies auf 77 Prozent zu. Davon arbeiten 80 Prozent in Vollzeit, 20 Prozent in Teilzeit. Sechs Prozent sind erwerbslos. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.