Erdbebenhilfe: «Außergewöhnlich»: Rettungsteam kehrt aus Venezuela zurück

Datum01.07.2026 08:15

Quellewww.zeit.de

TLDREin deutsches Rettungsteam von @fire ist nach fünf Tagen im westvenezolanischen Erdbebengebiet nach Deutschland zurückgekehrt. Trotz intensiver Suche mit 26 Einsatzkräften und drei Rettungshunden konnten keine Überlebenden gefunden werden. Die Helfer beschrieben das Schadensbild als "außergewöhnlich" mit vielen eingestürzten Gebäuden. Der Einsatz, finanziert vom Auswärtigen Amt, konzentrierte sich auf Such- und Rettungsarbeiten. Die internationale Rettungsphase ist abgeschlossen; nun folgen Bergungs- und Wiederaufbauarbeiten.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Erdbebenhilfe“. Lesen Sie jetzt „"Außergewöhnlich": Rettungsteam kehrt aus Venezuela zurück“. Nach fünf Tagen im Erdbebengebiet in Venezuela ist ein Such- und Rettungsteam der Organisation @fire zurück in Deutschland. Die Helfer waren mit 26 Einsatzkräften und 3 Rettungshunden in das Katastrophengebiet geflogen und landeten heute Morgen mit einem A400M-Transportflieger der Luftwaffe auf dem Fliegerhorst in Wunstorf bei Hannover. Das Team war @fire zufolge fast rund um die Uhr in der Küstenstadt La Guaira aktiv. Trotz intensiver Bemühungen konnten jedoch keine verschütteten Überlebenden gefunden werden, hieß es. "Hinter jeder Einsatzstelle stand die Hoffnung, noch Überlebende zu finden", sagte Teamleiter Florian Zonker. Auch wenn das diesmal nicht gelungen sei, sei jede Suchmaßnahme wichtig, um Gewissheit zu schaffen und die internationale Einsatzleitung zu unterstützen. Das Schadensbild in Venezuela sei selbst für erfahrene Einsatzkräfte "außergewöhnlich" gewesen, sagte Zonker weiter. "Zahlreiche Gebäude waren vollständig eingestürzt oder schwer beschädigt." Die erste internationale Such- und Rettungsphase ist laut @fire inzwischen abgeschlossen. Die Hilfsarbeiten verlagerten sich jetzt auf schwere technische Rettungsarbeiten, Bergungen, humanitäre Hilfe und den Wiederaufbau. Finanziert wurde der Einsatz von @fire vom Auswärtigen Amt. Die Arbeit der Hilfsorganisation mit Sitz in Wallenhorst bei Osnabrück erfolgt ehrenamtlich. Nach Angaben der Luftwaffe war am Dienstag mit einem A400M nicht mehr benötigtes Material wie leere Paletten aus dem Einsatzgebiet zurückgeflogen worden. Heute sollen zwei weitere A400M mit Personal und Hilfsgütern von Wunstorf aus in das Katastrophengebiet fliegen. © dpa-infocom, dpa:260701-930-314027/1