Datum01.07.2026 07:32
Quellewww.zeit.de
TLDRUm Berlins Müllproblem anzugehen, schlägt Senatorin Franziska Giffey eine kostenlose jährliche Sperrmüllabholung pro Haushalt vor. Zudem möchte sie, dass die BSR mehr Orte "nasskärchert", da Kehren allein nicht mehr ausreicht. Giffey räumt Probleme ein, betont jedoch, dass Berlin nicht generell im Müll versinke. Die Vorschläge erfordern Personal und Geldmittel. Wahlen in Berlin sind am 20. September.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „"Nasskärchern"“. Lesen Sie jetzt „Giffey macht Vorschläge zu Berlins Müllproblem“. Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) hat mit Blick auf das Müllproblem in der Hauptstadt eine kostenlose Sperrmüllabholung ins Spiel gebracht - einmal pro Jahr und pro Haushalt. "Jeder Berliner kann das heute schon einmal im Jahr bei der BSR anmelden, aber eben nicht kostenfrei", sagte sie dem "Tagesspiegel". "Dann kommt ein Team und holt das Zeug ab." Gut fände sie zudem, wenn die Berliner Stadtreinigung (BSR) mehr Orte in der Stadt "nasskärchern" könnte, also mit einem Wasserhochdruckreiniger saubermachen. "Den Kotti kriegst du an manchen Stellen nicht mehr gefegt", sagte sie. "Oder die Frankfurter Allee von der Ringbahn runter am Ringcenter entlang. Das werden wir mit der BSR besprechen." Für solche Maßnahmen brauche es gleichwohl personelle Ressourcen und auch Geld. Abgesänge auf die Hauptstadt, die immer wieder auch das Müllthema betonen, hält die Wirtschaftssenatorin für verkürzt. "Wir haben definitiv Ecken, an denen es größere Probleme gibt, aber es ist ja nicht so, dass die Stadt generell im Müll versinkt." Daraus lasse sich nicht ableiten, dass in Berlin alles schlecht sei. In Berlin wird am 20. September gewählt. Die SPD regiert derzeit an der Seite der CDU, die mit Kai Wegner den Regierenden Bürgermeister stellt. © dpa-infocom, dpa:260701-930-313849/1