Datum01.07.2026 06:55
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Gewerkschaft der Polizei (GdP) befürchtet einen Personalengpass bei der Absicherung des AfD-Parteitags in Erfurt. Tausende Polizisten aus ganz Deutschland werden erwartet, doch es besteht das Risiko, dass Bundesländer zugesagte Kräfte wegen eigener Einsätze kurzfristig zurückziehen. Die Bereitschaftspolizei sei zudem seit der Corona-Pandemie durch vermehrte Proteste stark belastet, was die Sorge um unzureichende Einsatzkräfte verstärkt.
InhaltZum AfD-Parteitag am Wochenende werden Tausende Polizisten in Erfurt erwartet. Die Gewerkschaft fürchtet jedoch Personalmangel, sollte es zusätzliche Belastungen geben. Wegen der angekündigten Großproteste gegen den AfD-Bundesparteitag in Erfurt am Wochenende sorgt sich die Gewerkschaft der Polizei (GdP) um die Zahl ihrer Einsatzkräfte. "Meine Sorge ist, dass die Polizei für den AfD-Parteitag am Ende nicht genügend Kräfte auf die Straße bekommt", sagte der GdP-Bundesvorsitzende Jochen Kopelke den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Aus ganz Deutschland sollen nach GdP-Angaben mehrere Tausend Polizisten nach Erfurt kommen, um den Parteitag zu schützen. Für die Einsatzleitung in Thüringen gebe es das Risiko, dass einzelne Bundesländer einen Teil der zugesagten Kräfte wegen eigener Einsatzlagen kurzfristig doch im Land behalten könnten, sagte Kopelke. Schon bei vergangenen Großereignissen habe es an Einsatzreserven gemangelt. Gerade die Bereitschaftspolizei sei seit der Corona-Pandemie wegen der gestiegenen Zahl an Protesten deutlich stärker belastet. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.