Berliner Nahverkehr: Azubi-D-Ticket startet in Berlin - Vorverkauf in Brandenburg

Datum01.07.2026 04:00

Quellewww.zeit.de

TLDRAuszubildende in Berlin können ab sofort ein vergünstigtes Deutschlandticket für 37,80 Euro monatlich nutzen, wobei das Land die Differenz übernimmt. Ähnliche Regelungen gelten ab August auch für Brandenburg. Das Angebot richtet sich auch an Teilnehmende an Freiwilligendiensten. Für Auszubildende in dualen Ausbildungen ist die Verfügbarkeit vom Arbeitgeber abhängig, der einen Zuschuss leisten muss.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Berliner Nahverkehr“. Lesen Sie jetzt „Azubi-D-Ticket startet in Berlin - Vorverkauf in Brandenburg“. Berliner Auszubildende können ab diesem Mittwoch eine vergünstigte Variante des Deutschlandtickets nutzen. Wer in der Hauptstadt eine schulische Ausbildung absolviert, zahlt für das bundesweit gültige Nahverkehrsabo nur 37,80 Euro im Monat statt der derzeit regulären 63 Euro, wie der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) mitteilte. Die Differenz übernimmt das Land.  Auch in Brandenburg wird es diese Möglichkeit geben, allerdings erst ab dem 1. August. Erworben werben kann das vergünstigte "Deutschlandticket Zuschuss Ausbildung" aber ebenfalls ab dem 1. Juli.  Nicht nur Azubis können den Rabatt nutzen, sondern auch diejenigen, die ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr in Berlin oder Brandenburg absolvieren oder einen Bundesfreiwilligendienst.  Etwas komplizierter ist die Sache für Auszubildende in einer dualen Ausbildung. Hier hängt es davon ab, ob ihr Arbeitgeber die sogenannte Jobticket-Variante des Deutschlandtickets anbietet.  In dieser Variante zahlt das Unternehmen einen Zuschuss von mindestens 22,05 Euro an die Auszubildenden. Das Verkehrsunternehmen gewährt dann darüber hinaus einen fünfprozentigen Rabatt auf den regulären Ticketpreis, so dass die Azubis ebenfalls maximal 37,80 pro Monat zahlen. Allerdings bietet nicht jeder Arbeitgeber diese Möglichkeit.  Erworben werden können die Abos bei den Verkehrsunternehmen der beiden Länder. In Berlin ist das bereits seit dem 1. Juni bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) möglich. © dpa-infocom, dpa:260701-930-313289/1