Datum01.07.2026 03:30
Quellewww.zeit.de
TLDRIm Mordprozess um den siebenjährigen Fabian sagten am 16. Verhandlungstag acht Zeugen aus, darunter die Tierärztin und Bekannte der angeklagten 30-Jährigen. Auch der Arbeitgeber des Vaters, der mit der Frau liiert war, wurde befragt. Die Staatsanwaltschaft wirft der Angeklagten vor, Fabian im Oktober 2025 erstochen und den Leichnam angezündet zu haben. Die Angeklagte schweigt bisher, will sich aber äußern. Die Mutter des Opfers nimmt als Nebenklägerin teil.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Mordprozess“. Lesen Sie jetzt „Fall Fabian: Bekannte der Angeklagte sagen als Zeugen aus“. Zum 16. Verhandlungstag im Mordprozess im Fall Fabian sind am Mittwoch (ab 9.30 Uhr) vor dem Landgericht Rostock acht Zeugen geladen. Darunter ist auch die Tierärztin der 30-jährigen Angeklagten, die mehrere Pferde besitzt. Zeugen sind zudem vier Bekannte sowie ein Ex-Arbeitgeber der Angeklagten. Auch der Arbeitgeber von Fabians Vater soll aussagen. Der Vater war vier Jahre mit der Angeklagten liiert und ist nach einer vorübergehenden Trennung nach eigenen Worten wieder mit ihr zusammen. Über den Vater kannte die Angeklagten auch Fabian gut, der oft bei ihr war. Die Staatsanwaltschaft wirft der Frau vor, das Kind am 10. Oktober 2025 an einem Tümpel bei Klein Upahl mit sechs Messerstichen getötet und den Leichnam anschließend in Brand gesetzt zu haben. Die Frau schweigt bislang zu den Vorwürfen, will sich aber nach Angaben ihrer Verteidiger Anfang August äußern. Fabians Mutter nimmt als Nebenklägerin an dem Prozess teil, der zunächst bis 10. September terminiert ist. © dpa-infocom, dpa:260701-930-313165/1