Datum24.11.2025 22:56
Quellewww.zeit.de
TLDRDie paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) im Sudan haben eine einseitige, dreimonatige Waffenruhe im laufenden Bürgerkrieg angekündigt, um humanitäre Hilfe zu ermöglichen. RSF-Anführer Mohamed Hamdan Daglo gab an, dass dieser Schritt auf internationale Vermittlungsbemühungen, insbesondere von US-Präsident Donald Trump, zurückgehe. Der sudanesische Militärchef Abdel Fattah al-Burhan hatte einen ähnlichen Vorschlag zuvor abgelehnt. Der seit 2023 andauernde Konflikt hat verheerende Auswirkungen, einschließlich Hungersnot und der Tötung zehntausender Zivilisten.
InhaltNachdem der sudanesische Militärchef den Vermittlervorschlag abgelehnt hat, erklärte sich nun die RSF-Miliz bereit. Die einseitige Waffenruhe soll drei Monate dauern. Die paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) haben im sudanesischen Bürgerkrieg eine dreimonatige humanitäre Waffenruhe angekündigt. Der Schritt erfolge "in Reaktion auf die internationalen Bemühungen, besonders auf Initiative von US-Präsident Donald Trump und der Vermittler hin", sagte RSF-Anführer Mohamed Hamdan Daglo in einer Videoaufnahme. Zuvor hatte der sudanesische Armeechef Abdel Fattah al-Burhan einen ähnlichen Vorschlag abgelehnt. Die beiden Kriegsparteien kämpfen um die Macht in der westafrikanischen Republik Sudan. Der seit 2023 anhaltende Bürgerkrieg hat zu einer Hungersnot, ethnisch motivierter Gewalt und dem Tod von zehntausenden Zivilisten geführt. Trump hatte vergangene Woche auf Bitten des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman angekündigt, auf ein Ende des Bürgerkrieges hinzuwirken. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.