Rundfunkbeitrag: Einnahmen aus dem Rundfunkbeitrag lagen 2025 bei 8,72 Milliarden Euro

Datum30.06.2026 12:43

Quellewww.zeit.de

TLDRDie Einnahmen aus dem Rundfunkbeitrag lagen 2025 bei 8,72 Milliarden Euro, leicht unter Vorjahr. Davon flossen 8,56 Milliarden an ARD, ZDF und Deutschlandradio. Die Zahl der angemeldeten Wohnungen sank, während Betriebsstätten zunahmen. Der aktuelle Beitrag von 18,36 Euro monatlich könnte 2027 auf 18,64 Euro steigen, eine Erhöhung, die von der KEF empfohlen wird.

InhaltGegenüber dem Vorjahr nahmen ARD, ZDF und Deutschlandradio 20 Millionen Euro weniger ein. Es wird weiter über eine Erhöhung des Beitrags debattiert. Die Einnahmen aus dem Rundfunkbeitrag sind 2025 mit 8,72 Milliarden Euro nahezu stabil geblieben. Wie der Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio mitteilte, liegen sie um 20 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert. 8,56 Milliarden Euro des Beitrags gingen an die öffentlich-rechtlichen Sender, 164,5 Millionen Euro erhielten die Landesmedienanstalten. Diese beaufsichtigen den privaten Rundfunk. Aus dem Bericht des Beitragsservices ging hervor, dass 2,23 Milliarden Euro an das ZDF, 6,07 Milliarden Euro an die neun ARD-Anstalten und 255 Millionen Euro an Deutschlandradio flossen. Die Zahl der angemeldeten Wohnungen sank leicht um 0,2 Prozent auf 40,44 Millionen, während die Zahl der Betriebsstätten um 2,6 Prozent auf 4,52 Millionen stieg. Die Zahl der Beitragskonten lag weiterhin bei knapp 47 Millionen. Der Rundfunkbeitrag ersetzt seit 2013 die frühere Rundfunkgebühr und beträgt derzeit 18,36 Euro pro Monat und Haushalt. Für 2027 steht eine von der zuständigen Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) empfohlene Erhöhung auf 18,64 Euro im Raum. Diese würde die Ertragslage im kommenden Jahr zusätzlich verbessern. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.